Einführung in "Therapeutische Interventionstechniken"



Allgemeine Informationen:
Unser Curriculum Therapeutische Interventionstechniken ist bestens geeignet, um PsychologInnen einen tieferen Zugang zu therapeutischen Interventionstechniken zu vermitteln, ohne eine gesonderte Psychotherpieausbildung anzustreben. Ein wichtiger Vorteil gegenüber einer schulengebundenen Psychotherapieausbildung ist der schulenübergreifende Ansatz, um so einen reichhaltiges Angebot an möglichen Interventionstechniken zum Einsatz in der psychologischen Tätigkeit zu erhalten.
Die Seminare sind Teil der 160 stündigen gesetzlichen Ausbildung (Therapeutische Interventionstechniken) zum Kursleiter für Nachschulungskurse - gem. §7.(1) 2 FSG-NV und fallweise als Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen geeignet.
Zielgruppe: PsychologInnen mit Interesse Psychotherapie / Therapeutischen Interventionstechniken, TrainerInnen im Rahmen der Mehrphasen - Führerscheinausbildung, PsychologInnen, die sich in Ausbildung zum/zur VerkehrspsychologIn gem. FSG-GV bzw. KursleiterIn gem. FSG-NV befinden (vgl. §20 (2) FSG-GV und §7 (1) 2 FSG-NV). VerkehrspsychologInnen (FSG-GV) und KursleiterInnen (FSG-NV), die ein Interesse an fachspezifischer Weiterbildung haben.
Gemäß Schreibens vom BMVIT vom 21.06.2011 wurden und werden künftig Privatissima für Aus- und Weiterbildungen nicht akzeptiert. Besuchen Sie daher unsere anerkannten Seminare und absolvieren Sie bei uns Ihre nötigen Aus- und Weiterbildungsstunden.
Ablauf: 16 Module zu je 10 Einheiten, somit 160 Einheiten, Seminare individuell buchbar Abschluss: Diplom für die gesamten 160 Einheiten, Teilnahmebestätigung für einzelne Module.

PT13-20: Kinder psychisch kranker Eltern - eine Hochrisikogruppe
Termin: Mo., 05.10.2020, 10 Einheiten
Ort: AAP, Vereinsgasse 15, 1020 Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Carmen Bintinger-Kaiser

Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, langjährige Tätigkeit in der Frauen- und Familienberatungsstelle „Der Lichtblick“, Leitung von Elternkompetenzgruppen psychisch kranker Eltern, Workshopleitung in Schulen seit 2016 zum Thema: „Depression kann jeden treffen“, seit 2015 im Präventionsprojekt KIPKE (Kinder psychisch kranker Eltern) des Psychosozialen Dienstes und in freier Praxis tätig.

Aus dem Inhalt: Das Seminar befasst sich mit psychischen Erkrankungen und welche möglichen Folgen diese auf Kinder und Jugendliche im Familiensystem haben. Wie erleben Kinder die Erkrankung ihrer Eltern und welche Schutzfaktoren können aktiviert werden, die einem erhöhten Krankheitsrisiko entgegenwirken. Im Seminar werden Erkenntnisse aus der Risikoforschung vorgestellt und anhand von Übungen wird näher auf die Unterstützung bei der Bewältigung eingegangen. „Wie erkläre ich die Erkrankung kindgerecht“, „Parentifizierung“, „Schuld“, „Scham“, „Angst“, „Etablierung eines HelferInnennetzwerkes“, „Krisenpläne“, und „Notfallsbriefe“ sind wichtige Themen in der Präventionsarbeit und werden durch Fallbeispiele sowie Übungen praxisnah gestaltet. Wie kann Prävention gelingen, soll Ziel dieses Seminars sein.

PT21-20: Mobbingberatung
Termin: Sa., den 10.10.2020, 09.00-18.00 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Dr. Andreas Fida-Taumer
Über den Referenten: Arbeits-, Gesundheits-, Notfall- und Klinischer Psychologe, Mediator
Aus dem Inhalt: Ziel des Seminars ist es, Fachleuten eine fundierte Grundlage für die Beratung von Mobbing-Betroffenen zu bieten. Nach einer Einführung werden anhand von Fallbeispielen typische Mobbinghandlungen vorgestellt und über verschiedene Rollen bei einer Konflikteskalation informiert. Die negativen Auswirkungen von Mobbing auf die Gesundheit werden veranschaulicht. Ein strukturierter Leitfaden für das Erstgespräch erleichtert wesentliche Aspekte bei der Anamnese zu erheben. Die Vorstellung der Organisations-Soziometrische Analyse runden die Anfangsphase der Mobbingberatung ab. Der Schwerpunkt bildet die Darstellung eines praxiserprobten Beratungskonzeptes für Mobbingbetroffene (Beziehungsaufbau, Problemartikulation, Einschätzung der psychischen Stabilität, Konfliktanalyse, Stützen des Selbstwertes, Erweiterung der Handlungskompetenzen). Verschiedene klinisch-psychologische Interventionstechniken werden vorgestellt (Resilienz-Training, Aufbau von Selbstsicherheit und Stärkung des Gegenwehrpotentials, Training emotionaler Kompetenzen, Stabilisierungs-, Entlastungs- und Entspannungsmethoden, Mobbingtagebuch) mit dem Ziel das Empowerment, also die Hilfe zur Selbsthilfe, zu aktivieren. Mit Übungen des „1x1 der Kommunikation“ (Aktives Zuhören, Ich- Aussagen, Gelungene Botschaften) werden Betroffene unterstützt, Konflikte konstruktiv zu lösen. Je nach Interessenslage können rechtliche Aspekte und aktuelle Trends wie Cybermobbing behandelt werden.

Seminarinhalte:
+ Grundlagen und Information über Mobbing
+ Konflikteskalation und Gruppendynamik bei Mobbing
+ Gesundheitliche Auswirkungen von Mobbing
+ klinisch-psychologischer Leitfaden für das Erstgespräch
+ Organisations-Soziometrische Analyse
+ Psychologisches Mobbingberatungskonzept
+ klinisch-psychologische Interventionstechniken
+ Empowerment - Hilfe zur Selbsthilfe
+ 1x1 der Kommunikation
+ Rechtliche Aspekte rund um das Thema Mobbing
+ Cybermobbing


PT22-20: Narzisstische Persönlichkeitsstörungen und ihre Tragweite
Termin: Fr./Sa., den 16./17.10.2020, Fr. 16-19 Uhr, Sa. 9-19 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.)
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr.in Christine Arwanitakis
Klinische & Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin der Tiefenpsychologischen Transaktionsanalyse mit psychoanalytischer Eigenanalyse in eigener Praxis, Lebens- & Sozialberaterin, Referentin an Universitäten und Autorin. (Anmerkung: in der mobilen Krisenintervention von 2001 – 2018 beim AKUTteam NÖ tätig)
Aus dem Inhalt: Im Seminar werden praxisbezogene Forschungsinhalte und psychologische Möglichkeiten zur Auflösung von Persönlichkeitsstörungen mit ihren selbstschädigenden Tendenzen aufgezeigt. Dabei wird zur bildhaften Veranschaulichung der griechische Mythos von Narziss als symbolischer Ausdruck von Urerlebnissen in menschlichen Schicksalen bzw. Lebensgeschichten herangezogen.
Die ätiologische Hinterfragung des Phänomens Narzissmus, seinem Selbsterleben bis hin zur Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung mit schwerwiegenden Folgen möge durch den tiefenpsychologischen Blick hinter die Kulissen unserer Klienten und Klientinnen verstehende Erklärungen zur professionellen Anwendung hervorrufen.

PT10-21: Spiele in der Behandlung
Termin: Di., 17.11.2020, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 225,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Mag. Birgit Bachinger
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, zertifizierte Arbeitspsychologin, Trainerin und Marte Meo Praktikerin
Fr. Mag.a Bachinger arbeitet seit über 13 Jahren als Trainerin, Coachin bzw. Psychologin (Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin) mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen. Dabei hat sie Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Persönlichkeiten, Altersgruppen und Bildungsniveaus (z.B. Führungskräfte, Personen in der Arbeitsvermittlung, SeniorInnen, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung) sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting gesammelt.

Aus dem Inhalt: In diesem Seminar werden verschiedene Spiele bzw. spielerische Techniken für unterschiedliche Altersbereiche (Kinder bis Erwachsene), welche im Gruppensetting und teilweise im Einzelsetting verwendet werden können, vorgestellt. Viele Spiele die im Seminar vorgestellt werden, können dabei gleich selbst ausprobiert werden. Es werden exemplarisch verschiedene Thematiken (z.B. Ressourcen, Gefühle, Bedürfnisse, Wahrnehmung, Kommunikation etc.) herangezogen, eine Vertiefung zu einem speziellen Thema ist nicht vorgesehen. In der Gruppe werden dann weitere Anwendungsmöglichkeiten besprochen um eine individuelle Anpassung an Ihre Zielgruppe zu ermöglichen. Es wird darauf geachtet, dass die meisten Spiele wenig Vorbereitungszeit bzw. wenige oder keine (besonderen) Materialien benötigen, um eine spontane Anwendung zu ermöglichen. Es werden Spiele zum Kennenlernen, Ressourcenaufbau, Ressourcenfinden, Gefühlsausdruck, Feedbackgeben, Abschied nehmen usw. vorgestellt.

Inhalte:
- Vermittlung verschiedener Spiele die vielfältig anwendbar sind z.B. bei psychologischen bzw. therapeutischen Gruppen und teilweise auch in der Einzelberatung/-behandlung
- Rahmenbedingungen für ein gutes Gelingen
- Inspirationen um gängige Spiel für die Behandlung einsetzen zu können


PT23-20: Traumen und Psychotraumatisierungen aus tiefenpsychologischer Sicht
Termin: Fr./Sa., den 08./09.01.2021, Fr. 16-19 Uhr und Sa. 09-19 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.)
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr. Christine Arwanitakis
Über den Referenten: Dr. phil. H. Christine Arwanitakis, Klinische & Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin der Tiefenpsychologischen Transaktionsanalyse mit psychoanalytischer Eigenanalyse in eigener Praxis, Lebens- & Sozialberaterin, Referentin an Universitäten und Autorin. (Anmerkung: in der mobilen Krisenintervention von 2001 – 2018 beim AKUTteam NÖ tätig)
Aus dem Inhalt:Traumatische Ereignisse können Krisen in der menschlichen Entwicklung verursachen. Dem nicht genug manifestieren sich Psychotraumatisierungen häufig als Auslöser verschiedentlicher Symptome, deren Ursache es zu ergründen gibt. Psychoanalytisch-dynamische und tiefenpsychologisch fundierte Zusammenhänge sowie entlastende Interventionen zur Bewältigung werden dazu in praxisbezogenen Fallbeispielen veranschaulicht.
Den Teilnehmern wird in Folge die Art der Übungsgestaltung sowie der weiteren Auseinandersetzung mit der Traumathematik freigestellt oder auf Wunsch unter Anleitung gemeinsam kreiert.

PT02-21: Bindung und Trauma
Termin: Fr., den 04.12.2020, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Karin Pinter
Über die Referentin: Psychoanalytikerin und Supervisorin in freier Praxis in Wien. Zahlreiche Vorträge, Seminare und Publikationen. Langjährige Redakteurin und zuletzt Chefredakteurin der Fachzeitschrift „Psychotherapie Forum“.

Aus dem Inhalt: In diesem Seminar werden die Herausforderungen der Folgen von Traumen, insbesondere von Bindungstraumen, in der therapeutischen Beziehung herausgearbeitet. Bindungstraumen sind kumulative Mikrotraumen (relationale Traumen), aber auch Makrotraumen (Gewalt, sexuelle Übergriffe) innerhalb einer Bindungsbeziehung.

Bindung als „hidden regulator“, der die späteren Beziehungen gestaltet, erfordert in der therapeutischen Interaktion spezifisches therapeutisches Knowhow der Affektregulation.

Die Schaffung einer sicheren Basis, einer belastbaren therapeutischen Beziehung ist essentiell für die Arbeit mit negativen Affekten, mit Dissoziationen und Desorientierung. Mit klinischen Beispielen aus der eigenen Praxis sollen Grundhaltungen und Interventionsstrategien vermittelt werden, die geeignet sind, mit extremen Affekten und dem Risiko von relationalen „Re-Traumatisierungen“ umzugehen.

Ziel: Ziel dieses Seminares ist es, Ableitungen aus der Bindungstheorie und der Bindungsforschung für die therapeutische Arbeit mit traumatisierten Klienten methodenübergreifend anwenden zu können. Bindungsorientierte Interventionsstrategien in der Therapie mit unsicher und desorganisiert gebundenen KlientInnen sollen dieses Verständnis unterstützen.

PT03-21: Bindung und Affektregulation
Termin: Fr., den 11.12.2020, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Karin Pinter
Über die Referentin: Psychoanalytikerin und Supervisorin in freier Praxis in Wien. Zahlreiche Vorträge, Seminare und Publikationen. Langjährige Redakteurin und zuletzt Chefredakteurin der Fachzeitschrift „Psychotherapie Forum“.

Ziel: Ziel dieses Seminares ist es, die theoretischen und praktischen Grundlagen für die psychotherapeutische Arbeit mit Affekten und der Affektregulation zu verstehen. Aufbauend auf der Theorie der Affektregulation (Allan Schore, Daniel Hill, Daniel Stern) und der Bindungstheorie wird das Konzept der Mentalisierung und der reflexiven Kompetenz (Peter Fonagy) vorgestellt. Die Anwendung und Integration dieser Konzepte in der psychotherapeutischen Beziehung soll durch Fallbeispiele aus der eigenen Praxis näher gebracht werden.

Aus dem Inhalt: Im ersten Teil des Seminares steht die Darstellung der Affektregulationstheorie im Vordergrund. Beiträge aus der Neurobiologie und der Bindungsforschung ergänzen das komplexe klinische Bild der Hyper-Erregung und Hypo-Erregung von Affekten. Die Mentalisierungsfähigkeit und die reflexive Kompetenz werden als eine Variante der Affektregulierung genauer beleuchtet.

Die Herausforderungen der Arbeit mit Affekten in der therapeutischen Beziehung werden im zweiten Teil des Seminares diskutiert. Mit klinischen Beispielen aus der eigenen Praxis sollen Grundhaltungen und Interventionsstrategien vermittelt werden, die geeignet sind, die interaktive Regulation, die Selbstregulation und die reflexiven Fähigkeiten zu fördern.



PT06-21: Beratung bei Trennung, Scheidung (§95, §107 AußStrG), Hochkonflikthaftigkeit & Entfremdung
Termin: Mo. und Di., den 11. und 12.01.2021, Mo. 9-17 Uhr und Di. 9-17 Uhr, 20 Einheiten
Ort: WIKIP, Biberstraße 15/15, 1010 Wien
Kosten: EUR 480,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Barbara Kleedorfer

Über die Referentin: Klinische und Gesundheitspsychologin, Schwerpunkt Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie, allg. beeid. u. ger. zert. SV für Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie, Dyskalkulietherapeutin

Aus dem Inhalt: Seit 2013 sind Eltern vor einer einvernehmlichen Scheidung verpflichtet, dem Gericht zu bescheinigen, dass sie sich über die spezifischen, aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder, bei einer geeigneten Person oder Einrichtung haben beraten lassen (Elternberatung nach § 95 Abs. 1a AußStrG). Ohne eine derartige (verpflichtende) Beratung ist es seither nicht mehr möglich, sich einvernehmlich scheiden zu lassen.
Zudem haben PflegschaftsrichterInnen nun auch die Möglichkeit, zur Sicherung des Kindeswohles eine verpflichtende Familien-, Eltern oder Erziehungsberatung nach § 107 in Obsorge- oder Kontaktrechtsverfahren anzuordnen. Durch die Beratung sollen Bedingungen für die Entlastung und Unterstützung der Kinder geschaffen werden, aber auch die aktuellen und mittelfristigen Entwicklungsbedingungen der Minderjährigen verbessert werden.
Das Seminar soll u. a. anhand von Fallbeispielen sehr praxisorientiert Einblick in diese beiden Formen der Beratung geben und dabei den Fokus auf besonders schwierige Beratungsbedingungen richten, wie etwa die fehlende Bindungstoleranz eines Elternteils und deren Auswirkungen auf das Kindeswohl. Die Inhalte sind:
+ Scheidung als Phasenmodell
+ Beeinflussende Faktoren der Scheidungsbewältigung
+ Rahmenbedingungen beider Beratungsformen
+ Inhalte der Beratung
+ Mögliche Kontaktrechtsmodelle nach erfolgter Trennung
+ Hochstrittigkeit
+ Vorgehen bei fehlender Bindungstoleranz/elterlicher Entfremdung
+ Qualifikationskriterien zum Listeneintrag


PT13-21: (Ziel-)Orientierung in herausfordernden Zeiten (ZRM®)
Termin: Fr./Sa., den 29./30.01.2021, Fr. 16-19 Uhr und Sa. 9-19 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Videokonferenzsystem der Vortragenden
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Rita Eichlehner
Über die Referentin: Klinische und Gesundheitspsychologin in eigener Praxis und im Reha-Bereich, Seminar- und Vortragstätigkeit, Zertifizierungen in Klinischer Hypnose und Psychologischer Online-Beratung

Aus dem Inhalt: Im Laufe unseres Lebens begegnen uns immer wieder herausfordernde Situationen. Viele sind vorhersehbar und gut bewältigbar. Andere kommen plötzlich und unerwartet auf uns zu, bringen unsere bisherige Ordnung ins Wanken und wir suchen nach Halt und Orientierung. Die Situation im Zusammenhang mit Corona kann als so eine Situation bezeichnet werden. Sie ist jedoch bei weitem nicht die einzige! Auch wichtige Entscheidungen, Unsicherheiten zB bzgl des weiteren beruflichen Weges, Verlusterlebnisse u.ä. können herausfordernde Situationen darstellen.

In diesem Seminar entwickeln Sie, basierend auf Erkenntnissen aus Motivationspsychologie und Neurowissenschaften, Ihr persönliches „Mottoziel“. Dieses bewirkt auf verschiedenen Ebenen, dass Sie Ihren Fokus zieldienlich ausrichten und Herausforderungen mit einer neuen Haltung begegnen.
Für die Teilnahme am Online-Seminar absolvieren Sie bitte vorab das ZRM® Online-tool

Themen:
+ Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®)
+ Aufmerksamkeitsfokussierung
+ Input zu: somatische Marker, Embodiment, Priming
+ Praktische Übung zum Transfer in den Alltag


PT09-21: Neue Impulse - kreative Interventionstechniken in der Gruppe
Termin: Fr./Sa., den 12./13.03.2021, jeweils 09.00-17.00 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Mag. Birgit Bachinger
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, zertifizierte Arbeitspsychologin, Trainerin und Marte Meo Praktikerin
Fr. Mag.a Bachinger arbeitet seit über 13 Jahren als Trainerin, Coachin bzw. Psychologin (Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin) mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen. Dabei hat sie Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Persönlichkeiten, Altersgruppen und Bildungsniveaus (z.B. Führungskräfte, Personen in der Arbeitsvermittlung, SeniorInnen, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung) sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting gesammelt.

Aus dem Inhalt: Sie suchen (neue) Impulse für Ihre Arbeit um verschiedene Themen einzuleiten bzw. zu behandeln?

In diesem Seminar werden verschiedene Techniken welche im Gruppensetting und teilweise ebenso im Einzelsetting verwendet werden können, vorgestellt. Die meisten Techniken die im Seminar vorgestellt werden, können dabei gleich selbst erfahren werden. Anhand von verschiedener Thematiken (z.B. Resilienz, Ressourcen, kognitive Umstrukturierung) werden die Techniken vorgestellt. Eine Vertiefung zu einem speziellen Thema ist nicht vorgesehen. Die Techniken sollen Ihnen neue Impulse geben und Ihnen anhand individueller Anpassung an die Zielgruppe die Möglichkeit geben diverse Themen und Problembereiche einzuleiten bzw. zu bearbeiten. Des Weiteren sind die Techniken mit wenig Vorbereitungszeit (oder Materialien) verbunden. Es wird die Arbeit mit Bildern, Spielen, Karten, Geschichten, Experimenten, Szenen, Flip-Chart bzw. bildlichen Erklärungen, Übungsheften (Arbeitsblättern) u.v.m. vorgestellt.

Inhalte:
- Vermittlung verschiedener (kreativer) Techniken die vielfältig anwendbar sind z.B. bei Workshops, bei psychologischen bzw. therapeutischen Gruppen und oftmals auch in der Einzelberatung/-behandlung
Zur guten Einbettung dieser Elemente:
- angenehme Rahmenbedingungen schaffen


PT11-21: Resilienz - die sieben Säulen der Widerstandskraft
Termin: eine Woche ab 19.03.2021, 15 Einheiten
Ort: AAP Fernlehrsystem mit Startvideokonferenz am Fr.., 19.03.2020, 17.30-19.30 Uhr und Abschlussvideokonferenz am Fr., 26.03.2021, 17.30-19.30 Uhr
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Ines Sindelar

Über die Referentin: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Biofeedbacktherapeutin, seit 2016 in eigener Praxis tätig, zahlreiche Vortragstätigkeiten, leitende Psychologin und Projektleiterin bei WIENER LERNTAFEL - Verein für sozialen Ressourcen-Transfer, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen in unterschiedlichen Kontexten, mehrjährige Erfahrung in der Diagnostik, Beratung und Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Aus dem Inhalt: Resilienz beinhaltet die individuelle Fähigkeit, Lebenskrisen ohne überdauernde psychische und/oder physische Beeinträchtigung zu überstehen. Jeder Mensch besitzt in unterschiedlichem Ausmaß diese Resilienz, welche durch bestimmte Einflüsse (innerer sowie äußerer) gestärkt oder geschwächt werden kann. Sie erlernen in diesem Seminar anhand der 7 Säulen der Resilienz Methoden, wie sie das Konzept Resilienz im Behandlungskontext erläutern und die persönliche Widerstandskraft Ihrer KlientInnen fördern können. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Förderung der Stressmanagementtechniken, Selbstwahrnehmung und Lebensfreude. Das Seminar bietet ebenfalls einen Raum für die Diskussion eigener Fälle aus der Praxis und der Reflexion der eigenen Widerstandskraft.
Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung fundierten theoretischen Wissens und praktische Handlungsanweisungen, die Sie in Ihrem beruflichen Alltag zur Stärkung der Resilienz einsetzen können.



PT12-21: Psychologische Gesprächsführung - Dos and Dont's
Termin: eine Woche ab 09.04.2021, 15 Einheiten
Ort: AAP Fernlehrsystem mit Startvideokonferenz am Fr., 09.04.2021, 17.30-19.30 Uhr und Abschlussvideokonferenz am Fr., 16.04.2021, 17.30-19.30 Uhr
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Ines Sindelar

Über die Referentin: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Biofeedbacktherapeutin, seit 2016 in eigener Praxis tätig, zahlreiche Vortragstätigkeiten, leitende Psychologin und Projektleiterin bei WIENER LERNTAFEL - Verein für sozialen Ressourcen-Transfer, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen in unterschiedlichen Kontexten, mehrjährige Erfahrung in der Diagnostik, Beratung und Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Aus dem Inhalt: Anhand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Kommunikationspsychologe und mittels einer intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Kommunikationsmustern erlernen Sie in diesem Seminar fundierte Methoden der psychologischen Gesprächsführung.
Inhaltlich werden folgende Punkte in diesem Seminar behandelt:
1. Systematik zwischenmenschlicher Kommunikation & typische Problembereiche
2. Erkennen und Umgang mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen
3. Auseinandersetzung mit den eigenen Kommunikationsstilen
4. Die Eckpfeiler der psychologischen Gesprächsführung
5. Kommunikationsfallen in der psychologischen Gesprächsführung

Ein Schwerpunkt ist der Umgang mit herausfordernden, unangenehmen Gesprächssituationen in der psychologischen Praxis. Sie erlernen, sich davon abzugrenzen und die Informationen hinter den vermeintlichen Angriffen, Vorwürfen, etc. zu erkennen und im Behandlungskontext einzubauen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen, Gedanken und Reaktionen, die unangenehme Gesprächssituationen auslösen können.
Ziel dieses Seminar ist die Generierung eines persönlichen „Dos and Dont’s Leitfadens“ für Ihre tägliche Arbeit mit KlientInnen. Besonders auf die praktischen Übungen im Seminar wird Wert gelegt, damit Sie die erlernten Kompetenzen effektiv in ihrem Berufsalltag einsetzen können.


PT14-21: Tiergestützte psychologische Behandlung
Termin: Fr, 16.04.2021 09:00-18:00h
Ort: Graz
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Theresia Wolf

Über die Referentin: Mag. Theresia Wolf ist Klinische- und Gesundheitspsychologin und zertifizierte Reittherapeutin. Neben dem Schwerpunkt der pferde- und naturgestützten psychologischen Behandlung arbeitet sie außerdem im LKH Fürstenfeld als Psychoonkologin.

Aus dem Inhalt: Der Mensch domestiziert Tiere schon seit Jahrtausenden und weiß nicht nur über deren Nutzen als Nahrungsquelle und Arbeitstier, sondern auch um den positiven Effekt, den Haustiere auf das menschliche Seelenleben haben. Die Biophiliehypothese besagt, dass der Mensch eine biologisch begründete Tendenz hat sich mit anderen Lebewesen und der Natur verbunden zu fühlen. Im 18. Jahrhundert wurde so bereits auf den therapeutischen Nutzen des Pferdes für Körper und Geist hingewiesen. Auf Grund der Industrialisierung und der Urbanisierung ging der Kontakt zu Natur und Tieren für einen Großteil der Gesellschaft aber immer mehr verloren, weshalb das Tier nun im therapeutischen Setting (sei es in der Physio- oder Ergotherapie, der Pädagogik, in der Begleitung von Demenzkranken und Sterbenden oder im psychologisch/psychotherapeutischen Bereich) sukzessive an Bedeutung erlangt.
In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass sich der Kontakt zu Tieren positiv auf unsere psychische sowie körperliche Verfassung auswirken kann. So konnte beispielsweise gezeigt werden, dass das Streicheln eines Hundes oder einer Katze den Blutdruck und die Herzfrequenz senken. Autistische Kinder finden häufig in tiergestützten Therapien einen Zugang zu ihren Emotionen und zu sozialer Interaktion. Zudem lässt sich eine anitdepressive sowie anxiolytische Wirkung in Umgang mit Tieren nachweisen, weshalb sich Tiere in der Behandlung psychisch kranker und belasteter Menschen als ideale Co-Therapeuten erweisen.
Das folgende Seminar zeigt verschiedene Methoden auf, wie sich Tiere (beispielsweise Pferde, Hunde und Katzen) wirkungsvoll in eine klinisch-psychologische Behandlung integrieren lassen. Dabei soll es einerseits um die direkte patientenzentrierte und störungsspezifische Arbeit mit dem Co-Therapeuten Tier gehen. Andererseits aber auch darum wie man Flora und Fauna im Sinne eines ressourcenorientierten Vorgehens in eine psychologische Intervention miteinbeziehen kann. Des Weiteren werden ebenfalls Möglichkeiten erörtert, das Tier als Instrument für die Psychohygiene von TherapeutInnen und PsychologInnen zu nutzen.

Inhalte:
+ Effekt von Tieren auf die menschliche Psyche
+ Einsatzmöglichkeiten (und Voraussetzungen) von Tieren im psychologischen Bereich
+ Unterschiedliche therapeutische Methoden (am Beispiel Pferd und Hund)
+ Fallbeispiele und praktische Übungen

Ziele:
+ Inklusion von Tieren und Natur in die psychologische Behandlung
+ Erlernen spezifischer tiergestützter Interventionsmethoden
+ Rechtliche Rahmenbedingungen für den therapeutischen Einsatz von Tieren