Einführung in "Therapeutische Interventionstechniken"



Allgemeine Informationen:
Unser Curriculum Therapeutische Interventionstechniken ist bestens geeignet, um PsychologInnen einen tieferen Zugang zu therapeutischen Interventionstechniken zu vermitteln, ohne eine gesonderte Psychotherpieausbildung anzustreben. Ein wichtiger Vorteil gegenüber einer schulengebundenen Psychotherapieausbildung ist der schulenübergreifende Ansatz, um so einen reichhaltiges Angebot an möglichen Interventionstechniken zum Einsatz in der psychologischen Tätigkeit zu erhalten.
Die Seminare sind Teil der 160 stündigen gesetzlichen Ausbildung (Therapeutische Interventionstechniken) zum Kursleiter für Nachschulungskurse - gem. §7.(1) 2 FSG-NV und fallweise als Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen geeignet.
Zielgruppe: PsychologInnen mit Interesse Psychotherapie / Therapeutischen Interventionstechniken, TrainerInnen im Rahmen der Mehrphasen - Führerscheinausbildung, PsychologInnen, die sich in Ausbildung zum/zur VerkehrspsychologIn gem. FSG-GV bzw. KursleiterIn gem. FSG-NV befinden (vgl. §20 (2) FSG-GV und §7 (1) 2 FSG-NV). VerkehrspsychologInnen (FSG-GV) und KursleiterInnen (FSG-NV), die ein Interesse an fachspezifischer Weiterbildung haben.
Gemäß Schreibens vom BMVIT vom 21.06.2011 wurden und werden künftig Privatissima für Aus- und Weiterbildungen nicht akzeptiert. Besuchen Sie daher unsere anerkannten Seminare und absolvieren Sie bei uns Ihre nötigen Aus- und Weiterbildungsstunden.
Ablauf: 16 Module zu je 10 Einheiten, somit 160 Einheiten, Seminare individuell buchbar Abschluss: Diplom für die gesamten 160 Einheiten, Teilnahmebestätigung für einzelne Module.

PT02-20: Mobbingberatung
Termin: Sa., den 19.10.2019, 09.00-18.00 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Dr. Andreas Fida-Taumer
Über den Referenten: Arbeits-, Gesundheits-, Notfall- und Klinischer Psychologe, Mediator
Aus dem Inhalt: Ziel des Seminars ist es, Fachleuten eine fundierte Grundlage für die Beratung von Mobbing-Betroffenen zu bieten. Nach einer Einführung werden anhand von Fallbeispielen typische Mobbinghandlungen vorgestellt und über verschiedene Rollen bei einer Konflikteskalation informiert. Die negativen Auswirkungen von Mobbing auf die Gesundheit werden veranschaulicht. Ein strukturierter Leitfaden für das Erstgespräch erleichtert wesentliche Aspekte bei der Anamnese zu erheben. Die Vorstellung der Organisations-Soziometrische Analyse runden die Anfangsphase der Mobbingberatung ab. Der Schwerpunkt bildet die Darstellung eines praxiserprobten Beratungskonzeptes für Mobbingbetroffene (Beziehungsaufbau, Problemartikulation, Einschätzung der psychischen Stabilität, Konfliktanalyse, Stützen des Selbstwertes, Erweiterung der Handlungskompetenzen). Verschiedene klinisch-psychologische Interventionstechniken werden vorgestellt (Resilienz-Training, Aufbau von Selbstsicherheit und Stärkung des Gegenwehrpotentials, Training emotionaler Kompetenzen, Stabilisierungs-, Entlastungs- und Entspannungsmethoden, Mobbingtagebuch) mit dem Ziel das Empowerment, also die Hilfe zur Selbsthilfe, zu aktivieren. Mit Übungen des „1x1 der Kommunikation“ (Aktives Zuhören, Ich- Aussagen, Gelungene Botschaften) werden Betroffene unterstützt, Konflikte konstruktiv zu lösen. Je nach Interessenslage können rechtliche Aspekte und aktuelle Trends wie Cybermobbing behandelt werden.

Seminarinhalte:
+ Grundlagen und Information über Mobbing
+ Konflikteskalation und Gruppendynamik bei Mobbing
+ Gesundheitliche Auswirkungen von Mobbing
+ klinisch-psychologischer Leitfaden für das Erstgespräch
+ Organisations-Soziometrische Analyse
+ Psychologisches Mobbingberatungskonzept
+ klinisch-psychologische Interventionstechniken
+ Empowerment - Hilfe zur Selbsthilfe
+ 1x1 der Kommunikation
+ Rechtliche Aspekte rund um das Thema Mobbing
+ Cybermobbing


PT05-20: Bindung und Trauma
Termin: Fr., den 08.11.2019, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Karin Pinter
Über die Referentin: Psychoanalytikerin und Supervisorin in freier Praxis in Wien. Zahlreiche Vorträge, Seminare und Publikationen. Langjährige Redakteurin und zuletzt Chefredakteurin der Fachzeitschrift „Psychotherapie Forum“.

Ziel: Ziel dieses Seminares ist es, Ableitungen aus der Bindungstheorie und der Bindungsforschung für die therapeutische Arbeit mit traumatisierten Klienten methodenübergreifend anwenden zu können. Bindungsorientierte Interventionsstrategien in der Therapie mit unsicher und desorganisiert gebundenen KlientInnen sollen dieses Verständnis unterstützen.

Aus dem Inhalt: In diesem Seminar werden die Herausforderungen der Folgen von Traumen, insbesondere von Bindungstraumen, in der therapeutischen Beziehung herausgearbeitet. Bindungstraumen sind kumulative Mikrotraumen (relationale Traumen), aber auch Makrotraumen (Gewalt, sexuelle Übergriffe) innerhalb einer Bindungsbeziehung.

Bindung als „hidden regulator“, der die späteren Beziehungen gestaltet, erfordert in der therapeutischen Interaktion spezifisches therapeutisches Knowhow der Affektregulation.

Die Schaffung einer sicheren Basis, einer belastbaren therapeutischen Beziehung ist essentiell für die Arbeit mit negativen Affekten, mit Dissoziationen und Desorientierung. Mit klinischen Beispielen aus der eigenen Praxis sollen Grundhaltungen und Interventionsstrategien vermittelt werden, die geeignet sind, mit extremen Affekten und dem Risiko von relationalen „Re-Traumatisierungen“ umzugehen.


PT10-20: Krebs, der ungebetene Gast im Behandlungsraum. Einführung in die Psychoonkologie
Termin: Fr./Sa.,, den 08./09.11.2019, Fr. 16-19 Uhr und Sa. 9-18 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
ReferentInen: Mag. Dr. Ursula Kümmel und Mag. Kerstin Jäger
Über die Referentin Dr. Kümmel: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, Wahlpsychologin. Tätigkeit bei der Krebshilfe (dzt. in Karenz)

Über die Referentin Mag. Jäger: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, bis zur Geburt der Tochter als Beratungs-Teamleiterin bei der KRebshilfe tätig, nun in freier Praxis.

Ziele:
+ Erweiterung der fachlichen Kompetenzen im Bereich Psychoonkologie
+ Verbesserung der eigenen Kommunikation im Umgang mit Krebserkrankten und deren Angehörigen
+ Vermittlung von Handwerkszeug für die berufliche Praxis
+ Erkennen von berufsspezifischen Belastungen sowie Erlernen von Bewältigungsmöglichkeiten

Aus dem Inhalt: Im Zuge der Fortbildung werden grundlegende Kenntnisse sowie praktische Interventionsmöglichkeiten rund um die psychologische Beratung, Begleitung und Behandlung von Familien, die von einer Krebserkrankung betroffen sind, vermittelt. Hierbei sollen Besonderheiten im Umgang mit Betroffenen und deren Angehörigen sowie Handwerkszeug für den beruflichen Alltag erarbeitet werden. Im Zuge von Fallarbeit werden Strategien zur Selbstreflexion entwickelt, um einen kompetenten Umgang mit KrebspatientInnen und deren Umfeld zu gewährleisten.

+ Theoretische Grundlagen der Psychoonkologie (z.B. Krankheitsverlauf, Krankheitsverarbeitung, Progredienzangst)
+ grundlegendes onkologisches Wissen
+ Besonderheiten der Kommunikation mit Betroffenen und Angehörigen
+ psychosoziale Aspekte der Krebserkrankung und Lebensqualität in allen Krankheits- und Behandlungsphasen
+ Krebs und Psyche
+ Mythos und Forschungsergebnisse der Psychoonkologie
+ Krebs und Sexualität, partnerschaftliche Aspekte einer Krebserkrankung
+ Körperbild und Umgang mit körperlichen Veränderungen (Stoma, Narben, etc…)
+ Einbindung von Kindern und Jugendlichen von KrebspatientInnen
+ Fatigue bei Krebserkrankungen
+ Psychoonkologie am Lebensende: Besondere Aspekte der Palliativ- und Terminalsituation, Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Spiritualität sowie Trauerarbeit
+ Interventionen der Psychoonkologie (kognitive, imaginative, hypnotherapeutische und kreative Techniken)
+ Fallarbeit
+ berufsbezogene Selbsterfahrung und kritische Reflexion der eigenen beruflichen Praxis
+ Burnout-Prävention und Selbstfürsorge für BeraterInnen

Methoden:
+ Fachvortrag: Erarbeitung von psychoonkologischen Inhalten in theoretischen Blöcken
+ Vorstellung sowie Entwicklung von Anwendungskompetenz psychoonkologischer Interventionen
+ Arbeit mit Fallbeispielen



PT12-19: Persönlichkeitsstörungen
Termin: Di., den 12.11.2019, 10.00-18.00 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Dr. Alice Sendera
Über die Referentin: Psychologin, Lehrtherapeutin für VT (AVM), Zusatzausbildung in Klinischer Hypnose, Trainerin in Dialektisch Behavioraler Therapie (DBT) und Skills-Training, Publikationen und Fachbücher
Aus dem Inhalt:Das Seminar gibt einen Überblick über Ätiologie (Ursachen), Pathogenese (Entwicklung) und Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in das besondere Erleben, die Bindungs- und Beziehungsmuster und Schemata der

+ Schizotype Persönlichkeitsstörung
+ Antisoziale Persönlichkeitsstörung
+ Borderline-Persönlichkeitsstörung
+ Narzisstische Persönlichkeitsstörung
+ Vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung
+ Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
sowie einen Einblick in gängige Thearpieverfahren und die Besonderheiten der Behandlung.

PT06-20: Affektregulation, Mentalisierung und Bindung
Termin: Fr., den 29.11.2019, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Karin Pinter
Über die Referentin: Psychoanalytikerin und Supervisorin in freier Praxis in Wien. Zahlreiche Vorträge, Seminare und Publikationen. Langjährige Redakteurin und zuletzt Chefredakteurin der Fachzeitschrift „Psychotherapie Forum“.

Ziel: Ziel dieses Seminares ist es, die theoretischen und praktischen Grundlagen für die therapeutische Arbeit mit Affekten und deren Regulation zu verstehen. Aufbauend auf der Theorie der Affektregulation (Allan Schore, Daniel Hill, Daniel Stern) und der Bindungstheorie wird das Konzept der Mentalisierung und der reflexiven Kompetenz (Peter Fonagy) vorgestellt.
Die Anwendung und Integration dieser Konzepte in der therapeutischen Beziehung soll durch Fallbeispiele aus der eigenen Praxis näher gebracht werden.

Aus dem Inhalt: Die Darstellung der Affektregulationstheorie wird durch Erkenntnisse aus der Neurobiologie und der Bindungsforschung ergänzt, um so das klinische Bild der Hyper-Erregung und Hypo-Erregung (Dissoziation) von Affekten erfassen zu können. Die Mentalisierungsfähigkeit und die reflexive Kompetenz werden als eine Form der Affektregulierung genauer beleuchtet.

Die Herausforderungen der Arbeit mit Affekten in der therapeutischen Beziehung werden im zweiten Teil des Seminares diskutiert. Mit klinischen Beispielen aus der eigenen Praxis sollen Grundhaltungen und Interventionsstrategien vermittelt werden, die geeignet sind, die interaktive Regulation, die Selbstregulation und die reflexiven Fähigkeiten zu fördern.


PT11-20: Neue Impulse - kreative Interventionstechniken in der Gruppe
Termin: Fr./Sa., den 21./22.02.2020, Fr. 16-20 Uhr und Sa. 09.00-18.00 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Birgit Bachinger
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, zertifizierte Arbeitspsychologin, Trainerin und Marte Meo Praktikerin
Fr. Mag.a Bachinger arbeitet seit über 13 Jahren als Trainerin, Coachin bzw. Psychologin (Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin) mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen. Dabei hat sie Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Persönlichkeiten, Altersgruppen und Bildungsniveaus (z.B. Führungskräfte, Personen in der Arbeitsvermittlung, SeniorInnen, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung) sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting gesammelt.

Aus dem Inhalt: Sie suchen (neue) Impulse für Ihre Arbeit um verschiedene Themen einzuleiten bzw. zu behandeln?

In diesem Seminar werden verschiedene Techniken welche im Gruppensetting und teilweise ebenso im Einzelsetting verwendet werden können, vorgestellt. Die meisten Techniken die im Seminar vorgestellt werden, können dabei gleich selbst erfahren werden. Anhand von verschiedener Thematiken (z.B. Resilienz, Ressourcen, kognitive Umstrukturierung) werden die Techniken vorgestellt. Eine Vertiefung zu einem speziellen Thema ist nicht vorgesehen. Die Techniken sollen Ihnen neue Impulse geben und Ihnen anhand individueller Anpassung an die Zielgruppe die Möglichkeit geben diverse Themen und Problembereiche einzuleiten bzw. zu bearbeiten. Des Weiteren sind die Techniken mit wenig Vorbereitungszeit (oder Materialien) verbunden. Es wird die Arbeit mit Bildern, Spielen, Karten, Geschichten, Experimenten, Szenen, Flip-Chart bzw. bildlichen Erklärungen, Übungsheften (Arbeitsblättern) u.v.m. vorgestellt.

Inhalte:
- Vermittlung verschiedener (kreativer) Techniken die vielfältig anwendbar sind z.B. bei Workshops, bei psychologischen bzw. therapeutischen Gruppen und oftmals auch in der Einzelberatung/-behandlung
Zur guten Einbettung dieser Elemente:
- angenehme Rahmenbedingungen schaffen


PT14-20: Achtsamkeits- und mentalisierungsbasierte Behandlung von Somatisierungsstörungen
Termin: Fr. und Sa., den 20. und 21.03.2020, Fr. 15-19 Uhr und Sa. 9-18 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Mag. Peter Holzer (in Zusammenarbeit mit Mag. Christoph Ajd)

Über den Referenten Mag. Peter Holzer: Klinischer und Gesundheitspsychologe, Ausbildung AAT (Atem- und Achtsamkeitstherapie), Akademischer Bewegungstherapeut (integrative Leib- und Bewegungstherapie)

Über den Referenten Mag. Christoph Ajd: Klinischer und Gesundheitspsychologe

Aus dem Inhalt: Unter Berücksichtigung neuester neurobiologischer und entwicklungpsychologischer Befunde werden die Grundlagen der Entstehung von chronischen Schmerzerkrankungen als eine Form gestörter Emotions- und Stressregulation erläutert. Da dies grundsätzlich auf dem Boden unsicherer oder fehlender Bindungsrepräsentanzen geschieht, erfordert die psychologische Behandlung spezifische Therapiebausteine: Psychoedukation, spezielle Körper-, Atem- und Achtsamkeitsarbeit und mentalisierungsbasierte Einzel- oder Gruppentherapie.

+ Neurobiologische Zusammenhänge von Schmerz- und Stressverarbeitung: Schmerz, Bindung, Trauma, Mentalisierung; Epigenetik der Schmerz- und Stressverarbeitung; die neurobiologische Schmerzmatrix.
+ Differenzierung chronischer Schmerzen nach zugrundeliegenden Pathomechanismen.
+ Grundprinzipien der psychosomatischen Schmerztherapie: Schmerzverständnis; Bedeutung von Opiaten/Analgetika; Schlafstörungen; Herz-Kreislauf-Training; psychologische Behandlung.
+ Prinzipien körperorientierter Atem- und Achtsamkeitsarbeit: Selbstbehandlung, freundliche Selbstzuwendung und Selbstfürsorge.
+ Prinzipien gruppentherapeutischer Arbeit mit Fokus auf Somatisierungsstörungen: mentalisierungsbasiertes Vorgehen; Schmerz-Affekt-Differenzierung; Veränderung Vermeidungsschemata bzgl. seelischer Grundbedürfnisse, Konfliktbewältigungsstrategien

PT15-20: Psychologische Gesprächsführung - Dos and Donts
Termin: Fr. und Sa., den 27. und 28.03.2020, Fr. 16-19 Uhr und Sa. 9-18 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Ines Sindelar

Über die Referentin: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Biofeedbacktherapeutin (in Ausbildung), seit 2016 in eigener Praxis tätig, zahlreiche Vortragstätigkeiten, leitende Psychologin und Projektleiterin bei WIENER LERNTAFEL - Verein für sozialen Ressourcen-Transfer, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen in unterschiedlichen Kontexten, mehrjährige Erfahrung in der Diagnostik, Beratung und Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Aus dem Inhalt: Anhand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Kommunikationspsychologe und mittels einer intensiven Auseinandersetzung mit den eigenen Kommunikationsmustern erlernen Sie in diesem Seminar fundierte Methoden der psychologischen Gesprächsführung.
Inhaltlich werden folgende Punkte in diesem Seminar behandelt:
1. Systematik zwischenmenschlicher Kommunikation & typische Problembereiche
2. Erkennen und Umgang mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen
3. Auseinandersetzung mit den eigenen Kommunikationsstilen
4. Die Eckpfeiler der psychologischen Gesprächsführung
5. Kommunikationsfallen in der psychologischen Gesprächsführung

Ein Schwerpunkt ist der Umgang mit herausfordernden, unangenehmen Gesprächssituationen in der psychologischen Praxis. Sie erlernen, sich davon abzugrenzen und die Informationen hinter den vermeintlichen Angriffen, Vorwürfen, etc. zu erkennen und im Behandlungskontext einzubauen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den eigenen Gefühlen, Gedanken und Reaktionen, die unangenehme Gesprächssituationen auslösen können.
Ziel dieses Seminar ist die Generierung eines persönlichen „Dos and Dont’s Leitfadens“ für Ihre tägliche Arbeit mit KlientInnen. Besonders auf die praktischen Übungen im Seminar wird Wert gelegt, damit Sie die erlernten Kompetenzen effektiv in ihrem Berufsalltag einsetzen können.


PT12-20: Beratung bei Trennung und Scheidung nach §95 und §107 AußStrG
Termin: Mo. und Di., den 20. und 21.04.2020, Mo. 9-17 Uhr und Di. 9-14 Uhr, 15 Einheiten
Ort: WIKIP, Biberstraße 15/15, 1010 Wien
Kosten: EUR 360,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Barbara Kleedorfer

Über die Referentin: Klinische und Gesundheitspsychologin, Schwerpunkt Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie, allg. beeid. u. ger. zert. SV für Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie, Dyskalkulietherapeutin

Aus dem Inhalt: Seit 2013 sind Eltern vor einer einvernehmlichen Scheidung verpflichtet, dem Gericht zu bescheinigen, dass sie sich über die spezifischen, aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder, bei einer geeigneten Person oder Einrichtung haben beraten lassen (Elternberatung nach § 95 Abs. 1a AußStrG). Ohne eine derartige (verpflichtende) Beratung ist es seither nicht mehr möglich, sich einvernehmlich scheiden zu lassen.
Zudem haben PflegschaftsrichterInnen nun auch die Möglichkeit, zur Sicherung des Kindeswohles eine verpflichtende Familien-, Eltern oder Erziehungsberatung nach § 107 in Obsorge- oder Kontaktrechtsverfahren anzuordnen. Durch die Beratung sollen Bedingungen für die Entlastung und Unterstützung der Kinder geschaffen werden, aber auch die aktuellen und mittelfristigen Entwicklungsbedingungen der Minderjährigen verbessert werden.
Das Seminar soll u. a. anhand von Fallbeispielen sehr praxisorientiert Einblick in diese beiden Formen der Beratung geben und dabei den Fokus auf besonders schwierige Beratungsbedingungen richten, wie etwa die fehlende Bindungstoleranz eines Elternteils und deren Auswirkungen auf das Kindeswohl. Die Inhalte sind:
+ Scheidung als Phasenmodell
+ Beeinflussende Faktoren der Scheidungsbewältigung
+ Rahmenbedingungen beider Beratungsformen
+ Inhalte der Beratung
+ Mögliche Kontaktrechtsmodelle nach erfolgter Trennung
+ Hochstrittigkeit
+ Vorgehen bei fehlender Bindungstoleranz/elterlicher Entfremdung
+ Qualifikationskriterien zum Listeneintrag


PT13-20: Kinder psychisch kranker Eltern - eine Hochrisikogruppe
Termin: Mo., den 11.05.2020, Mo. 9-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Carmen Bintinger-Kaiser

Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, langjährige Tätigkeit in der Frauen- und Familienberatungsstelle „Der Lichtblick“, Leitung von Elternkompetenzgruppen psychisch kranker Eltern, Workshopleitung in Schulen seit 2016 zum Thema: „Depression kann jeden treffen“, seit 2015 im Präventionsprojekt KIPKE (Kinder psychisch kranker Eltern) des Psychosozialen Dienstes und in freier Praxis tätig.

Aus dem Inhalt: Das Seminar befasst sich mit psychischen Erkrankungen und welche möglichen Folgen diese auf Kinder und Jugendliche im Familiensystem haben. Wie erleben Kinder die Erkrankung ihrer Eltern und welche Schutzfaktoren können aktiviert werden, die einem erhöhten Krankheitsrisiko entgegenwirken. Im Seminar werden Erkenntnisse aus der Risikoforschung vorgestellt und anhand von Übungen wird näher auf die Unterstützung bei der Bewältigung eingegangen. „Wie erkläre ich die Erkrankung kindgerecht“, „Parentifizierung“, „Schuld“, „Scham“, „Angst“, „Etablierung eines HelferInnennetzwerkes“, „Krisenpläne“, und „Notfallsbriefe“ sind wichtige Themen in der Präventionsarbeit und werden durch Fallbeispiele sowie Übungen praxisnah gestaltet. Wie kann Prävention gelingen, soll Ziel dieses Seminars sein.

PT18-20: Resilienz - die 7 Säulen der Widerstandskraft
Termin: Fr. und Sa., den 15. und 16.05.2020, Fr. 16-19 Uhr und Sa. 9-18 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Ines Sindelar

Über die Referentin: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Biofeedbacktherapeutin (in Ausbildung), seit 2016 in eigener Praxis tätig, zahlreiche Vortragstätigkeiten, leitende Psychologin und Projektleiterin bei WIENER LERNTAFEL - Verein für sozialen Ressourcen-Transfer, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen in unterschiedlichen Kontexten, mehrjährige Erfahrung in der Diagnostik, Beratung und Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Aus dem Inhalt: Resilienz beinhaltet die individuelle Fähigkeit, Lebenskrisen ohne überdauernde psychische und/oder physische Beeinträchtigung zu überstehen. Jeder Mensch besitzt in unterschiedlichem Ausmaß diese Resilienz, welche durch bestimmte Einflüsse (innerer sowie äußerer) gestärkt oder geschwächt werden kann. Sie erlernen in diesem Seminar anhand der 7 Säulen der Resilienz Methoden, wie sie das Konzept Resilienz im Behandlungskontext erläutern und die persönliche Widerstandskraft Ihrer KlientInnen fördern können. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Förderung der Stressmanagementtechniken, Selbstwahrnehmung und Lebensfreude. Das Seminar bietet ebenfalls einen Raum für die Diskussion eigener Fälle aus der Praxis und der Reflexion der eigenen Widerstandskraft.
Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung fundierten theoretischen Wissens und praktische Handlungsanweisungen, die Sie in Ihrem beruflichen Alltag zur Stärkung der Resilienz einsetzen können.



PT20-19_HES: Lösungsfokussierte Haltung und Beratung in der psychologischen Praxis
Termin: Sa., den 20.06.2020, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Graz, Bildungsforum Dr. Rampitsch, Elisabethstraße 5, 8010 Graz
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: MMag. Bibiana Falkenberg, MSc
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, Supervisorin, Untenrehmensberaterin
Aus dem Inhalt: In diesem Seminar geht es um eine Haltung und um ein Beratungsformat, das seinen Ursprung in der Kurzzeittherapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg hat. Es ist eine sehr wirkungsvolle Haltung, bei der methodisch vor allem auf die Ressourcen und die gewünschte Zukunft fokussiert wird.Verwendete Tols sind u.a. der Ansatz von Dr. Schmidt (MEI Heidelberg) und das Solution Focused Professional Trainingsprogramm von Dr. Röhrig mit den 6 Werkzeugen des Solution Focus.

PT20-20_HES: Achtsamkeit und Mindfulness
Termin: Sa., den 27.06.2020, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: MMag. Bibiana Falkenberg, MSc
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, Supervisorin, Unternehmensberaterin
Aus dem Inhalt: Achtsamkeit ist - nach Prof. John Kabat Zinn, dem Vorreiter der Achtsamkeitspraxis - das Gewahrsein, das entsteht, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Weise ausrichten: absichtslos, im gegenwärtigen Moment und nicht wertend. Achtsamkeit oder auch Mindfulness genannt, ist eine trainierbare Fähigkeit, die gegenwärtige Erfahrung wach und freundlich nicht-wertend wahrzunehmen. In der Achtsamkeitspraxis geht es nicht darum, dass etwas verändert werden soll, sondern es geht um die Akzeptanz von dem was gerade ist. Die Veränderung kommt ganz von allein. Mit vielen praktischen Übungen entdecken Sie in diesem Seminar wieder die angeborene Fähigkeit der Achtsamkeit. Die Achtsamkeitspraxis kann auch als Stressprävention gezielt eingesetzt werden.