Einführung in "Therapeutische Interventionstechniken"



Allgemeine Informationen:
Unser Curriculum Therapeutische Interventionstechniken ist bestens geeignet, um PsychologInnen einen tieferen Zugang zu therapeutischen Interventionstechniken zu vermitteln, ohne eine gesonderte Psychotherpieausbildung anzustreben. Ein wichtiger Vorteil gegenüber einer schulengebundenen Psychotherapieausbildung ist der schulenübergreifende Ansatz, um so einen reichhaltiges Angebot an möglichen Interventionstechniken zum Einsatz in der psychologischen Tätigkeit zu erhalten.
Die Seminare sind Teil der 160 stündigen gesetzlichen Ausbildung (Therapeutische Interventionstechniken) zum Kursleiter für Nachschulungskurse - gem. §7.(1) 2 FSG-NV und fallweise als Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen geeignet.
Zielgruppe: PsychologInnen mit Interesse Psychotherapie / Therapeutischen Interventionstechniken, TrainerInnen im Rahmen der Mehrphasen - Führerscheinausbildung, PsychologInnen, die sich in Ausbildung zum/zur VerkehrspsychologIn gem. FSG-GV bzw. KursleiterIn gem. FSG-NV befinden (vgl. §20 (2) FSG-GV und §7 (1) 2 FSG-NV). VerkehrspsychologInnen (FSG-GV) und KursleiterInnen (FSG-NV), die ein Interesse an fachspezifischer Weiterbildung haben.
Gemäß Schreibens vom BMVIT vom 21.06.2011 wurden und werden künftig Privatissima für Aus- und Weiterbildungen nicht akzeptiert. Besuchen Sie daher unsere anerkannten Seminare und absolvieren Sie bei uns Ihre nötigen Aus- und Weiterbildungsstunden.
Ablauf: 16 Module zu je 10 Einheiten, somit 160 Einheiten, Seminare individuell buchbar Abschluss: Diplom für die gesamten 160 Einheiten, Teilnahmebestätigung für einzelne Module.

PT18-20: Resilienz - die sieben Säulen der Widerstandskraft
Termin: zwei Wochen ab 15.05.2020, 15 Einheiten
Ort: AAP Fernlehrsystem mit Willkommensworkshop (Videokonferenz) am Mi., 20.05.2020, 17.30-19.30 Uhr
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Ines Sindelar

Über die Referentin: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Biofeedbacktherapeutin (in Ausbildung), seit 2016 in eigener Praxis tätig, zahlreiche Vortragstätigkeiten, leitende Psychologin und Projektleiterin bei WIENER LERNTAFEL - Verein für sozialen Ressourcen-Transfer, langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen in unterschiedlichen Kontexten, mehrjährige Erfahrung in der Diagnostik, Beratung und Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Aus dem Inhalt: Resilienz beinhaltet die individuelle Fähigkeit, Lebenskrisen ohne überdauernde psychische und/oder physische Beeinträchtigung zu überstehen. Jeder Mensch besitzt in unterschiedlichem Ausmaß diese Resilienz, welche durch bestimmte Einflüsse (innerer sowie äußerer) gestärkt oder geschwächt werden kann. Sie erlernen in diesem Seminar anhand der 7 Säulen der Resilienz Methoden, wie sie das Konzept Resilienz im Behandlungskontext erläutern und die persönliche Widerstandskraft Ihrer KlientInnen fördern können. Ein Schwerpunkt des Seminars liegt auf der Förderung der Stressmanagementtechniken, Selbstwahrnehmung und Lebensfreude. Das Seminar bietet ebenfalls einen Raum für die Diskussion eigener Fälle aus der Praxis und der Reflexion der eigenen Widerstandskraft.
Ziel dieses Seminars ist die Vermittlung fundierten theoretischen Wissens und praktische Handlungsanweisungen, die Sie in Ihrem beruflichen Alltag zur Stärkung der Resilienz einsetzen können.



PT04-21: Unsichtbare Bedrohung – Krankheitsängste und andere Quälgeister in Zeiten von Corona und danach
Termin: ca. eine Woche ab 25.05.2020, 10 Einheiten
Ort: AAP Fernlehrsystem mit Willkommensworkshop (Videokonferenz) am Mo., 25.05.2020, 17.30-19.30 Uhr und dem Abschlussworkshop am Mi., 03.06.2020 von 17.30-19.30 Uhr
Kosten: EUR 240,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Daniela Resch

Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, zertifizierte Arbeitspsychologin, Supervisorin, Coach. In freier Praxis seit 2008 – Schwerpunktthemen: Angststörungen, Burnout, Depressionen, psychosomatische Beschwerden, Stressbewältigung, Persönlichkeits-entwicklung, Supervision von Klinischen-/GesundheitspsychologInnen (in Ausbildung), Beziehung; Vortragstätigkeit, Durchführung von Workshops und Seminaren, Weiterbildung in Klinischer Hypnose nach Milton Erickson (MEGA) sowie Curriculum „Hypnosystemische Konzepte für Supervision, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung“, Weiterbildung zur Biofeedbacktherapeutin.

Aus dem Inhalt:
Etwas, das man nicht sehen, riechen, hören, schmecken oder spüren kann, das aber – so die unmissverständliche Botschaft von außen - eine gesundheitliche Bedrohung darstellt, fühlt sich mitunter wie das Monster unter dem Bett aus Kindheitstagen an. Wie kann im Spiegel der Covid-19 Pandemie eine Lebenshaltung gelingen, die alle in uns aufbegehrenden Stimmen zufriedenstellt? Ist Lebensvertrauen eine derzeit unpassende romantische Vorstellung? In diesem Fernlehreseminar werden Konzepte im Umgang mit besonderen „Nischenängsten“ und deren Begleitern präsentiert. Selbst bearbeitete Aufgabenstellungen führen zu einem tieferen Verständnis in die besonderen psychologischen Herausforderungen der aktuellen Zeit.

Lehrinhalte:
+ Kurzer Theorieinput - Unterscheidung verschiedener Formen von Angststörungen mit Schwerpunkt auf Krankheitsängsten
+ Die 4 Ebenen der Angst und andere psychoedukative Tools
+ Spezifische Interventionen aus der (kognitiven) Verhaltenstherapie, Systemischen Therapie, Klinischer Hypnose

Lehrziele / Take Aways:
+ Die Bedeutung einer transparenten und gut vorbereiteten Psychoedukation verstehen und schätzen lernen
+ Sicherheit im Umgang mit Interventionen verschiedener Therapierichtungen mit besonderem Augenmerk auf die Situation der Covid-19 Pandemie
+ Größeres Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten, um die Therapie abwechslungsreicher zu gestalten

Lehrmethoden:
Fernlehre über die ELearning Plattform: 2 EH jeweils zu Beginn und am Ende online als Webinar. Die restlichen 6 EH erfolgen über Aufgabenstellungen, die von den TeilnehmerInnen selbständig bearbeitet werden. Ein Feedback zu den erbrachten Leistungen erfolgt über die Seminarleiterin online.

PT05-21: Mobbingberatung ONLINE
Termin: ab Fr., den 05.06.2020 für ca. 1 Woche, insgesamt 10 Einheiten
Ort: AAP Fernlehrsystem mit Videokonferenzen (Mo., 8.6.20, 16-19 Uhr und wahlweise Do. oder Fr., 11. oder 12.06.2020)
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Dr. Andreas Fida-Taumer
Über den Referenten: Arbeits-, Gesundheits-, Notfall- und Klinischer Psychologe, Mediator
Aus dem Inhalt: Im Seminar findet eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der psychologischen Beratung und Behandlung von Mobbingbetroffen statt. Nach einer Einführung werden anhand von Fallbeispielen typische Mobbinghandlungen vorgestellt und über verschiedene Rollen bei einer Konflikteskalation informiert. Die negativen Auswirkungen von Mobbing auf die Gesundheit werden veranschaulicht. Die Anwendung eines klinisch-psychologischen Leitfadens für das Erstgespräch mit Mobbingbetroffenen und die Organisations-Soziometrische Analyse des Arbeitsumfeldes werden erläutert. Ein Schwerpunkt bildet die Darstellung eines praxiserprobten Beratungskonzeptes für Mobbingbetroffene (Beziehungsaufbau, Problemartikulation, Einschätzung der psychischen Stabilität, Konfliktanalyse, Stützen des Selbstwertes, Erweiterung der Handlungskompetenzen). Wirksame klinisch-psychologische Interventionstechniken werden vorgestellt (Training emotionaler Kompetenzen (TEK), Emotionsregulation, Stabilisierungs- und Entspannungsmethoden, Elemente der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) und Positiven Psychologie) mit dem Ziel das Empowerment, also die Hilfe zur Selbsthilfe, zu aktivieren. Je nach Interessenslage können rechtliche Aspekte und aktuelle Trends wie Cybermobbing behandelt werden.

Seminarinhalte:
+ Grundlagen und Information über Mobbing
+ Konflikteskalation und Gruppendynamik bei Mobbing
+ Gesundheitliche Auswirkungen von Mobbing
+ klinisch-psychologischer Leitfaden für das Erstgespräch
+ Organisations-Soziometrische Analyse
+ Psychologisches Mobbingberatungskonzept
+ klinisch-psychologische Interventionstechniken
+ Empowerment - Hilfe zur Selbsthilfe
+ 1x1 der Kommunikation
+ Rechtliche Aspekte rund um das Thema Mobbing
+ Cybermobbing


PT07-21: Beratung, Behandlung & Therapie via Telefon oder Skype und Co?
Zeitlicher Ablauf per WebEx Videomeeting (12 EH):
Basics & Einführung: Do, 18.06.2020 | 18:00-20:15 ( 3 AE)
Fortsetzung: Do, 25.06.2020, 18:00-20:15 (3 AE)
Aufbau & Supervision: Do, 02.07.2020,18:00-20:15 (3 AE)
Aufbau & Supervision: Do, 09.07.2020,18:00-20:15 (3 AE)
Ort: AAP Fernlehrsystem
Kosten: EUR 325,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen, GesundheitspsychologInnen, PsychotherapeutInnen
Referent: Mag. Wolfgang Oswald
Über den Referenten: Psychotherapeut, Lehrtherapeut (HY), Psychoanalytiker (WPV/IPA)
Aus dem Inhalt: Die Entscheidung darüber, welches Setting in einer Psychotherapie zur Anwendung kommt unterliegt sowohl prinzipiellen Überlegungen, die für jede*n Patient*in gilt also auch spezifische Überlegungen, die je Patient*in überlegt werden müssen. In diesem Sinn ist auch der Grundkurs dieses Seminars aufgebaut.
In den ersten sechs Einheiten geht es um allgemeine Voraussetzungen für das Arbeiten via Telefon und Videotelefonie wie zB rechtliche Rahmenbedingungen, wissenschaftlicher Stand, die internationalen Erfahrungen mit »remote-psychotherapy«, etc. In einem patient*innenorientierten Ansatz wird ein Zugang vorgestellt und diskutiert, dass - wie sonst ja auch - je Person zu entscheiden ist, welcher Rahmen angeboten wird.
Nicht die Störung oder das Strukturniveau sind in diesem Verständnis ausschlaggebend für die Frage, ob man via Telefon oder Videotelefonie mit einer Person arbeitet. Weiters soll noch Platz sein für die Frage nach der Anwendung von schulenspezifischen (fachspezifischen) Interventionen - auch hier gibt es Erfahrungen, die ausgetauscht werden.
Die 4 Live-Online Termine via Videokonferenzsystem sind aufeinander aufbauend konzipiert und können nur im Ganzen gebucht werden. Während der gesamten Kursdauer erhalten Sie Zugriff auf unserer ELearning-Plattform sowie unseren Online-Seminarraum via WebEx Cisco.

PT13-20: Kinder psychisch kranker Eltern - eine Hochrisikogruppe
Termin: Mo., 05.10.2020, 10 Einheiten
Ort: AAP, Vereinsgasse 15, 1020 Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Carmen Bintinger-Kaiser

Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, langjährige Tätigkeit in der Frauen- und Familienberatungsstelle „Der Lichtblick“, Leitung von Elternkompetenzgruppen psychisch kranker Eltern, Workshopleitung in Schulen seit 2016 zum Thema: „Depression kann jeden treffen“, seit 2015 im Präventionsprojekt KIPKE (Kinder psychisch kranker Eltern) des Psychosozialen Dienstes und in freier Praxis tätig.

Aus dem Inhalt: Das Seminar befasst sich mit psychischen Erkrankungen und welche möglichen Folgen diese auf Kinder und Jugendliche im Familiensystem haben. Wie erleben Kinder die Erkrankung ihrer Eltern und welche Schutzfaktoren können aktiviert werden, die einem erhöhten Krankheitsrisiko entgegenwirken. Im Seminar werden Erkenntnisse aus der Risikoforschung vorgestellt und anhand von Übungen wird näher auf die Unterstützung bei der Bewältigung eingegangen. „Wie erkläre ich die Erkrankung kindgerecht“, „Parentifizierung“, „Schuld“, „Scham“, „Angst“, „Etablierung eines HelferInnennetzwerkes“, „Krisenpläne“, und „Notfallsbriefe“ sind wichtige Themen in der Präventionsarbeit und werden durch Fallbeispiele sowie Übungen praxisnah gestaltet. Wie kann Prävention gelingen, soll Ziel dieses Seminars sein.

PT21-20: Mobbingberatung
Termin: Sa., den 10.10.2020, 09.00-18.00 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Dr. Andreas Fida-Taumer
Über den Referenten: Arbeits-, Gesundheits-, Notfall- und Klinischer Psychologe, Mediator
Aus dem Inhalt: Ziel des Seminars ist es, Fachleuten eine fundierte Grundlage für die Beratung von Mobbing-Betroffenen zu bieten. Nach einer Einführung werden anhand von Fallbeispielen typische Mobbinghandlungen vorgestellt und über verschiedene Rollen bei einer Konflikteskalation informiert. Die negativen Auswirkungen von Mobbing auf die Gesundheit werden veranschaulicht. Ein strukturierter Leitfaden für das Erstgespräch erleichtert wesentliche Aspekte bei der Anamnese zu erheben. Die Vorstellung der Organisations-Soziometrische Analyse runden die Anfangsphase der Mobbingberatung ab. Der Schwerpunkt bildet die Darstellung eines praxiserprobten Beratungskonzeptes für Mobbingbetroffene (Beziehungsaufbau, Problemartikulation, Einschätzung der psychischen Stabilität, Konfliktanalyse, Stützen des Selbstwertes, Erweiterung der Handlungskompetenzen). Verschiedene klinisch-psychologische Interventionstechniken werden vorgestellt (Resilienz-Training, Aufbau von Selbstsicherheit und Stärkung des Gegenwehrpotentials, Training emotionaler Kompetenzen, Stabilisierungs-, Entlastungs- und Entspannungsmethoden, Mobbingtagebuch) mit dem Ziel das Empowerment, also die Hilfe zur Selbsthilfe, zu aktivieren. Mit Übungen des „1x1 der Kommunikation“ (Aktives Zuhören, Ich- Aussagen, Gelungene Botschaften) werden Betroffene unterstützt, Konflikte konstruktiv zu lösen. Je nach Interessenslage können rechtliche Aspekte und aktuelle Trends wie Cybermobbing behandelt werden.

Seminarinhalte:
+ Grundlagen und Information über Mobbing
+ Konflikteskalation und Gruppendynamik bei Mobbing
+ Gesundheitliche Auswirkungen von Mobbing
+ klinisch-psychologischer Leitfaden für das Erstgespräch
+ Organisations-Soziometrische Analyse
+ Psychologisches Mobbingberatungskonzept
+ klinisch-psychologische Interventionstechniken
+ Empowerment - Hilfe zur Selbsthilfe
+ 1x1 der Kommunikation
+ Rechtliche Aspekte rund um das Thema Mobbing
+ Cybermobbing


PT22-20: Narzisstische Persönlichkeitsstörungen und ihre Tragweite
Termin: Fr./Sa., den 16./17.10.2020, Fr. 16-19 Uhr, Sa. 9-19 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.)
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr.in Christine Arwanitakis
Klinische & Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin der Tiefenpsychologischen Transaktionsanalyse mit psychoanalytischer Eigenanalyse in eigener Praxis, Lebens- & Sozialberaterin, Referentin an Universitäten und Autorin. (Anmerkung: in der mobilen Krisenintervention von 2001 – 2018 beim AKUTteam NÖ tätig)
Aus dem Inhalt: Im Seminar werden praxisbezogene Forschungsinhalte und psychologische Möglichkeiten zur Auflösung von Persönlichkeitsstörungen mit ihren selbstschädigenden Tendenzen aufgezeigt. Dabei wird zur bildhaften Veranschaulichung der griechische Mythos von Narziss als symbolischer Ausdruck von Urerlebnissen in menschlichen Schicksalen bzw. Lebensgeschichten herangezogen.
Die ätiologische Hinterfragung des Phänomens Narzissmus, seinem Selbsterleben bis hin zur Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung mit schwerwiegenden Folgen möge durch den tiefenpsychologischen Blick hinter die Kulissen unserer Klienten und Klientinnen verstehende Erklärungen zur professionellen Anwendung hervorrufen.

PT10-21: Spiele in der Behandlung
Termin: Di., 17.11.2020, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 225,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Mag. Birgit Bachinger
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, zertifizierte Arbeitspsychologin, Trainerin und Marte Meo Praktikerin
Fr. Mag.a Bachinger arbeitet seit über 13 Jahren als Trainerin, Coachin bzw. Psychologin (Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin) mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen. Dabei hat sie Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Persönlichkeiten, Altersgruppen und Bildungsniveaus (z.B. Führungskräfte, Personen in der Arbeitsvermittlung, SeniorInnen, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung) sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting gesammelt.

Aus dem Inhalt: In diesem Seminar werden verschiedene Spiele bzw. spielerische Techniken für unterschiedliche Altersbereiche (Kinder bis Erwachsene), welche im Gruppensetting und teilweise im Einzelsetting verwendet werden können, vorgestellt. Viele Spiele die im Seminar vorgestellt werden, können dabei gleich selbst ausprobiert werden. Es werden exemplarisch verschiedene Thematiken (z.B. Ressourcen, Gefühle, Bedürfnisse, Wahrnehmung, Kommunikation etc.) herangezogen, eine Vertiefung zu einem speziellen Thema ist nicht vorgesehen. In der Gruppe werden dann weitere Anwendungsmöglichkeiten besprochen um eine individuelle Anpassung an Ihre Zielgruppe zu ermöglichen. Es wird darauf geachtet, dass die meisten Spiele wenig Vorbereitungszeit bzw. wenige oder keine (besonderen) Materialien benötigen, um eine spontane Anwendung zu ermöglichen. Es werden Spiele zum Kennenlernen, Ressourcenaufbau, Ressourcenfinden, Gefühlsausdruck, Feedbackgeben, Abschied nehmen usw. vorgestellt.

Inhalte:
- Vermittlung verschiedener Spiele die vielfältig anwendbar sind z.B. bei psychologischen bzw. therapeutischen Gruppen und teilweise auch in der Einzelberatung/-behandlung
- Rahmenbedingungen für ein gutes Gelingen
- Inspirationen um gängige Spiel für die Behandlung einsetzen zu können


PT23-20: Traumen und Psychotraumatisierungen aus tiefenpsychologischer Sicht
Termin: Fr./Sa., den 08./09.01.2021, Fr. 16-19 Uhr und Sa. 09-19 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.)
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr. Christine Arwanitakis
Über den Referenten: Dr. phil. H. Christine Arwanitakis, Klinische & Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin der Tiefenpsychologischen Transaktionsanalyse mit psychoanalytischer Eigenanalyse in eigener Praxis, Lebens- & Sozialberaterin, Referentin an Universitäten und Autorin. (Anmerkung: in der mobilen Krisenintervention von 2001 – 2018 beim AKUTteam NÖ tätig)
Aus dem Inhalt:Traumatische Ereignisse können Krisen in der menschlichen Entwicklung verursachen. Dem nicht genug manifestieren sich Psychotraumatisierungen häufig als Auslöser verschiedentlicher Symptome, deren Ursache es zu ergründen gibt. Psychoanalytisch-dynamische und tiefenpsychologisch fundierte Zusammenhänge sowie entlastende Interventionen zur Bewältigung werden dazu in praxisbezogenen Fallbeispielen veranschaulicht.
Den Teilnehmern wird in Folge die Art der Übungsgestaltung sowie der weiteren Auseinandersetzung mit der Traumathematik freigestellt oder auf Wunsch unter Anleitung gemeinsam kreiert.

PT02-21: Bindung und Trauma
Termin: Fr., den 04.12.2020, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Karin Pinter
Über die Referentin: Psychoanalytikerin und Supervisorin in freier Praxis in Wien. Zahlreiche Vorträge, Seminare und Publikationen. Langjährige Redakteurin und zuletzt Chefredakteurin der Fachzeitschrift „Psychotherapie Forum“.

Aus dem Inhalt: In diesem Seminar werden die Herausforderungen der Folgen von Traumen, insbesondere von Bindungstraumen, in der therapeutischen Beziehung herausgearbeitet. Bindungstraumen sind kumulative Mikrotraumen (relationale Traumen), aber auch Makrotraumen (Gewalt, sexuelle Übergriffe) innerhalb einer Bindungsbeziehung.

Bindung als „hidden regulator“, der die späteren Beziehungen gestaltet, erfordert in der therapeutischen Interaktion spezifisches therapeutisches Knowhow der Affektregulation.

Die Schaffung einer sicheren Basis, einer belastbaren therapeutischen Beziehung ist essentiell für die Arbeit mit negativen Affekten, mit Dissoziationen und Desorientierung. Mit klinischen Beispielen aus der eigenen Praxis sollen Grundhaltungen und Interventionsstrategien vermittelt werden, die geeignet sind, mit extremen Affekten und dem Risiko von relationalen „Re-Traumatisierungen“ umzugehen.

Ziel: Ziel dieses Seminares ist es, Ableitungen aus der Bindungstheorie und der Bindungsforschung für die therapeutische Arbeit mit traumatisierten Klienten methodenübergreifend anwenden zu können. Bindungsorientierte Interventionsstrategien in der Therapie mit unsicher und desorganisiert gebundenen KlientInnen sollen dieses Verständnis unterstützen.

PT03-21: Bindung und Affektregulation
Termin: Fr., den 11.12.2020, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Karin Pinter
Über die Referentin: Psychoanalytikerin und Supervisorin in freier Praxis in Wien. Zahlreiche Vorträge, Seminare und Publikationen. Langjährige Redakteurin und zuletzt Chefredakteurin der Fachzeitschrift „Psychotherapie Forum“.

Ziel: Ziel dieses Seminares ist es, die theoretischen und praktischen Grundlagen für die psychotherapeutische Arbeit mit Affekten und der Affektregulation zu verstehen. Aufbauend auf der Theorie der Affektregulation (Allan Schore, Daniel Hill, Daniel Stern) und der Bindungstheorie wird das Konzept der Mentalisierung und der reflexiven Kompetenz (Peter Fonagy) vorgestellt. Die Anwendung und Integration dieser Konzepte in der psychotherapeutischen Beziehung soll durch Fallbeispiele aus der eigenen Praxis näher gebracht werden.

Aus dem Inhalt: Im ersten Teil des Seminares steht die Darstellung der Affektregulationstheorie im Vordergrund. Beiträge aus der Neurobiologie und der Bindungsforschung ergänzen das komplexe klinische Bild der Hyper-Erregung und Hypo-Erregung von Affekten. Die Mentalisierungsfähigkeit und die reflexive Kompetenz werden als eine Variante der Affektregulierung genauer beleuchtet.

Die Herausforderungen der Arbeit mit Affekten in der therapeutischen Beziehung werden im zweiten Teil des Seminares diskutiert. Mit klinischen Beispielen aus der eigenen Praxis sollen Grundhaltungen und Interventionsstrategien vermittelt werden, die geeignet sind, die interaktive Regulation, die Selbstregulation und die reflexiven Fähigkeiten zu fördern.



PT06-21: Beratung bei Trennung, Scheidung (§95, §107 AußStrG), Hochkonflikthaftigkeit & Entfremdung
Termin: Mo. und Di., den 11. und 12.01.2021, Mo. 9-17 Uhr und Di. 9-17 Uhr, 20 Einheiten
Ort: WIKIP, Biberstraße 15/15, 1010 Wien
Kosten: EUR 480,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Barbara Kleedorfer

Über die Referentin: Klinische und Gesundheitspsychologin, Schwerpunkt Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie, allg. beeid. u. ger. zert. SV für Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie, Dyskalkulietherapeutin

Aus dem Inhalt: Seit 2013 sind Eltern vor einer einvernehmlichen Scheidung verpflichtet, dem Gericht zu bescheinigen, dass sie sich über die spezifischen, aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder, bei einer geeigneten Person oder Einrichtung haben beraten lassen (Elternberatung nach § 95 Abs. 1a AußStrG). Ohne eine derartige (verpflichtende) Beratung ist es seither nicht mehr möglich, sich einvernehmlich scheiden zu lassen.
Zudem haben PflegschaftsrichterInnen nun auch die Möglichkeit, zur Sicherung des Kindeswohles eine verpflichtende Familien-, Eltern oder Erziehungsberatung nach § 107 in Obsorge- oder Kontaktrechtsverfahren anzuordnen. Durch die Beratung sollen Bedingungen für die Entlastung und Unterstützung der Kinder geschaffen werden, aber auch die aktuellen und mittelfristigen Entwicklungsbedingungen der Minderjährigen verbessert werden.
Das Seminar soll u. a. anhand von Fallbeispielen sehr praxisorientiert Einblick in diese beiden Formen der Beratung geben und dabei den Fokus auf besonders schwierige Beratungsbedingungen richten, wie etwa die fehlende Bindungstoleranz eines Elternteils und deren Auswirkungen auf das Kindeswohl. Die Inhalte sind:
+ Scheidung als Phasenmodell
+ Beeinflussende Faktoren der Scheidungsbewältigung
+ Rahmenbedingungen beider Beratungsformen
+ Inhalte der Beratung
+ Mögliche Kontaktrechtsmodelle nach erfolgter Trennung
+ Hochstrittigkeit
+ Vorgehen bei fehlender Bindungstoleranz/elterlicher Entfremdung
+ Qualifikationskriterien zum Listeneintrag


PT09-21: Neue Impulse - kreative Interventionstechniken in der Gruppe
Termin: Fr./Sa., den 12./13.03.2021, jeweils 09.00-17.00 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Mag. Birgit Bachinger
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, zertifizierte Arbeitspsychologin, Trainerin und Marte Meo Praktikerin
Fr. Mag.a Bachinger arbeitet seit über 13 Jahren als Trainerin, Coachin bzw. Psychologin (Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin) mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen. Dabei hat sie Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Persönlichkeiten, Altersgruppen und Bildungsniveaus (z.B. Führungskräfte, Personen in der Arbeitsvermittlung, SeniorInnen, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung) sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting gesammelt.

Aus dem Inhalt: Sie suchen (neue) Impulse für Ihre Arbeit um verschiedene Themen einzuleiten bzw. zu behandeln?

In diesem Seminar werden verschiedene Techniken welche im Gruppensetting und teilweise ebenso im Einzelsetting verwendet werden können, vorgestellt. Die meisten Techniken die im Seminar vorgestellt werden, können dabei gleich selbst erfahren werden. Anhand von verschiedener Thematiken (z.B. Resilienz, Ressourcen, kognitive Umstrukturierung) werden die Techniken vorgestellt. Eine Vertiefung zu einem speziellen Thema ist nicht vorgesehen. Die Techniken sollen Ihnen neue Impulse geben und Ihnen anhand individueller Anpassung an die Zielgruppe die Möglichkeit geben diverse Themen und Problembereiche einzuleiten bzw. zu bearbeiten. Des Weiteren sind die Techniken mit wenig Vorbereitungszeit (oder Materialien) verbunden. Es wird die Arbeit mit Bildern, Spielen, Karten, Geschichten, Experimenten, Szenen, Flip-Chart bzw. bildlichen Erklärungen, Übungsheften (Arbeitsblättern) u.v.m. vorgestellt.

Inhalte:
- Vermittlung verschiedener (kreativer) Techniken die vielfältig anwendbar sind z.B. bei Workshops, bei psychologischen bzw. therapeutischen Gruppen und oftmals auch in der Einzelberatung/-behandlung
Zur guten Einbettung dieser Elemente:
- angenehme Rahmenbedingungen schaffen