Resilienz



RES02: Resilienz - vom Schlagwort zum hilfreichen Konzept
Termin: Sa., den 24.01.2015, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien, AAP, Mariahilfer Gürtel 37/5, 1150 Wien
Kosten: EUR 210,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 09.01.2014
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Tina Deutenhauser

Über die Referentin: Meine Stärke besteht darin, schwierige Situa­tionen als solche anzu­er­kennen und durch Struk­tu­rierung an Lösungen zu arbeiten. Dadurch ver­suche ich, kom­plexe Fra­ge­stel­lungen so weit zu klären, dass Ant­worten wieder möglich sind und die Ent­scheidung über die Richtung nicht als Belastung, sondern als Auf­bruch gesehen werden kann.
Aus­bil­dungen:
Sozi­al­päd­agogin, Super­vi­sorin und Coach (ÖVS), Kli­nische– und Gesund­heits­psy­cho­login, Trai­nerin, Arbeits– und Notfallpsychologin
Fort­bil­dungen:
Sucht­prä­vention und Gesund­heits­för­derung, Trauma­be­ratung, Psy­cho­ana­ly­tisch ori­en­tierte Orga­ni­sa­ti­ons­be­ratung, Propädeutikum
Berufs­er­fahrung:
Ambu­lante Sucht­the­rapie, Sucht­prä­vention, Ange­hö­ri­gen­arbeit, Einzel-, Team– und Grup­pen­su­per­vision, arbeits­psy­cho­lo­gische Fir­men­be­treuung, Kri­sen­in­ter­vention, psy­cho­lo­gische Beratung, Refe­ren­tinnen– und Unterrichtstätigkeit
Aus dem Inhalt: Resilienz ist zwar in aller Munde, aber dennoch für viele noch diffuses Neuland. Die Resilienzforschung thematisiert intra-­ und interpersonale sowie lebensweltliche Faktoren und Bedingungen, die Menschen bei der aktiven Bewältigung von einschneidenden Life-­‐Events und chronischen Belastungen als unterstützend erleben. Was können ihre Ergebnisse also für die praktische Arbeit, insbesondere von klinischen PsychologInnen bzw. GesundheitspsychologInnen bedeuten?
Ziel des Seminars ist es, Resilienz definitorisch etwa von der Ressourcenorientierung abzugrenzen, sie in Relation zu vorhandenden Konzepten zu diskutieren, sowie ihre Umsetzbarkeit im beruflichen Alltag der TeilnehmerInnen zu reflektieren. So können nicht nur neue Beratungsansätze geklärt, sondern auch der Blick auf unsere KlientInnen verändert werden.
Ziele: + Wissenserwerb/-­‐erweiterung
+ Vernetzung der Inhalte mit den bisherigen Kenntnissen und Arbeitserfahrungen
+ Stärkung einer integrativen resilienzförderlichen Haltung in der KlientInnen-­‐Beratung/-­‐Behandlung
Inhalte: + Einblick in die definitorische Vielfalt und Abgrenzung des Begriffs
+ Bezugnahme auf verwandte und angrenzende Konzepte (v.a. Glücksforschung, Notfallpsychologie, Salutogenese)
+ Überblick betr. der Forschungsthemen und -­‐ergebnisse
+ Arbeitsrelevanz für klinische PsychologInnen
Methoden: + Interaktiver Input (mit Präsentation)
+ Erlebensorientierte Einzel- und Kleingruppenübung zur Auflockerung wie zur Themenvertiefung
+ Fallbearbeitung im Plenum