Einführung in "Therapeutische Interventionstechniken"



Allgemeine Informationen:
Unser Curriculum Therapeutische Interventionstechniken ist bestens geeignet, um PsychologInnen einen tieferen Zugang zu therapeutischen Interventionstechniken zu vermitteln, ohne eine gesonderte Psychotherpieausbildung anzustreben. Ein wichtiger Vorteil gegenüber einer schulengebundenen Psychotherapieausbildung ist der schulenübergreifende Ansatz, um so einen reichhaltiges Angebot an möglichen Interventionstechniken zum Einsatz in der psychologischen Tätigkeit zu erhalten.
Die Seminare sind Teil der 160 stündigen gesetzlichen Ausbildung (Therapeutische Interventionstechniken) zum Kursleiter für Nachschulungskurse - gem. §7.(1) 2 FSG-NV und fallweise als Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen geeignet.
Zielgruppe: PsychologInnen mit Interesse Psychotherapie / Therapeutischen Interventionstechniken, TrainerInnen im Rahmen der Mehrphasen - Führerscheinausbildung, PsychologInnen, die sich in Ausbildung zum/zur VerkehrspsychologIn gem. FSG-GV bzw. KursleiterIn gem. FSG-NV befinden (vgl. §20 (2) FSG-GV und §7 (1) 2 FSG-NV). VerkehrspsychologInnen (FSG-GV) und KursleiterInnen (FSG-NV), die ein Interesse an fachspezifischer Weiterbildung haben.
Gemäß Schreibens vom BMVIT vom 21.06.2011 wurden und werden künftig Privatissima für Aus- und Weiterbildungen nicht akzeptiert. Besuchen Sie daher unsere anerkannten Seminare und absolvieren Sie bei uns Ihre nötigen Aus- und Weiterbildungsstunden.
Ablauf: 16 Module zu je 10 Einheiten, somit 160 Einheiten, Seminare individuell buchbar Abschluss: Diplom für die gesamten 160 Einheiten, Teilnahmebestätigung für einzelne Module.

PT0618: Lösungsfokussierte Beratung in der psychologischen Praxis
Termin: Sa., den 09.06.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 239,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: MMag. Bibiana Falkenberg, MSc
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, Supervisorin, Unternehmensberaterin
Aus dem Inhalt: In diesem Seminar geht es um ein Beratungsformat, das seinen Ursprung in der Kurzzeittherapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg hat. Es ist eine sehr wirkungsvolle Haltung, bei der methodisch vor allem auf die Ressourcen und die gewünschte Zukunft fokussiert wird.Verwendete Tols sind u.a. der Ansatz von Dr. Schmidt (MEI Heidelberg) und das Solution Focused Professional Trainingsprogramm von Dr. Röhrig mit den 6 Werkzeugen des Solution Focus.

PT10-18: Psychologische und psychoonkologische Beratung und Begleitung von Krebserkrankten und deren Familien
Termin: Sa., den 09.06.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Salzburg
Kosten: EUR 239,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Elisabeth Holub-Landl

Über die Referentin: Klinische und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, System. Coach, Psychoonkologin (ÖGPO); tätig u.a. seit 2005 für die OÖ Krebshilfe, Psychologische Praxis in Schörfling am Attersee, Seminartätigkeit.
Aus dem Inhalt: Eine Krebserkrankung stellt sowohl die Betroffenen als auch deren Angehörige vor ganz besondere Herausforderungen. Die psychologische bzw. psychoonkologische Beratung ist ein wesentlicher Teil in der interdisziplinären und ganzheitlichen Betreuung von TumorpatientInnen. In diesem Seminar werden theoretische Grundlagen und neuere Erkenntnisse zum Thema Psyche und Krebs vorgestellt und die entsprechende praktische Umsetzung in der Gesprächsführung mit Betroffenen vermittelt:
+ Interventionen speziell zu psychoonkologischer Beratung/Krebserkrankung
+ Was ist wichtig für Angehörige im Umgang mit den Betroffenen
+ Wie kann jemand angesichts einer schweren Erkrankung gestärkt werden, Ressourcen im Umgang damit zu finden
+ Wie kann man Menschen trotz ihrer belastenden Situation (oft langwierige Behandlungen, Schmerzen, Ängste, …) darin unterstützen, Gesundheit und Lebensfreude/Lebensqualität zu verbessern
+ Nachbetreuung (z.B. depressive Reaktionen, Rezidivangst, Rehabilitation)
+ Umgang mit Grenzen, Tod und Endlichkeit
Methoden: Vortrag, praktische Übungen in Einzel- oder Gruppenarbeit

PT11-18: Motivierende Gesprächsführung
Termin: Fr./Sa., den 22./23.06.2018, jeweils 09.00-18.30 Uhr, insgesamt 20 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 469,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Claudia Bernt

Über die Referentin: Mag. Claudia Bernt ist Psychotherapeutin für systemische Einzel-/Paar- und Familientherapie. Sie studierte Bildungswissenschaft und Psychologie an der Universität Wien und absolvierte 2005 eine Trainer-Ausbildung in motivierender Gesprächsführung. Sie bringt eine langjährige Berufserfahrung im psychosozialen Bereich mit. Derzeit ist sie als Mitarbeiterin an der Lehranstalt für systemische Familientherapie und in freier Praxis als Psychotherapeutin und Trainerin tätig.

Aus dem Inhalt: Motivierende Gesprächsführung (motivational interviewing, MI) wird definiert als ein klientenzentrierter, aber direktiver Beratungsansatz mit dem Ziel, intrinsische Motivation zur Verhaltensänderung durch Explorieren und Auflösen von Ambivalenz(en) aufzubauen. MI richtet sich vor allem an Personen mit zunächst geringer oder ambivalenter Änderungsbereitschaft.

Entwickelt wurde motivierende Gesprächsführung bereit in der 1980er Jahren von den Psychologen und Psychotherapeuten William Miller und Steven Rollnick, um mit Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen zu arbeiten, die ambivalent oder zunächst veränderungsunwillig wirkten. In den letzten Jahren hat sich der Anwendungsbereich stark ausgeweitet und kann erfolgreich auch in anderen Bereichen angewendet werden – vornämlich dort, wo es um die Begleitung von Veränderungsprozessen geht (z.B. Ernährungsumstellung bei Diabetes, regelmäßige Medikamenteneinnahme bei chronischen Erkrankungen, HIV-Prävention etc).

In zahlreichen Studien konnte die hohe Wirksamkeit dieser Methode der Gesprächsführung nachgewiesen werden. Motivierende Gesprächsführung kann in bestehende Beratungsstile meist gut integriert und ergänzend eingesetzt werden. Das Basis-Training bietet ein Wechselspiel aus theoretischen Grundlagen und vielen Übungssequenzen, sodass die Anwendung Motivierender Gesprächsführung als (Kurz)-Intervention für Praxis und Klinik im Workshop geübt werden, was den Behandelnden und Beratenden eine effizientere Unterstützung von Klienten und Patienten ermöglicht.

+ MI Grundhaltung und Prinzipien
+ Übung der Basisstrategien
+ Veränderungssprache „change-talk“
+ Phasen der Veränderung
+ Kurzinterventionen

PT04-19: Mediative Konfliktregelung als Zusatzkompetenz
Termin: Sa., den 22.09.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 239,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr. Eva Wiedermann
Über die Referentin: langjährige Erfahrung als Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin. Psychotherapeutin und Mediatorin.
Aus dem Inhalt:Konflikte sind nicht die Ausnahme, Konflikte sind allgegenwärtig - egal ob in Familie beí aufrechter Beziehung, während und nach der Trennung, in Unternehmen, in Geschäftsbeziehungen, iin der Schule, in der Nachbarschaft. Etwa werden 30 bis 50 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht.
Mediation ist ein strukturiertes Verfahren der Vermittlung durch einen oder mehrere unabhängige Dritte zur (außergerichtlichen) Regelung von Konflikten. Dieser Seminartag soll Ihnen einen ersten Einblick in die Methode geben.
Die Grundprinzipien, die theoretisch, mit Beispielen und Rollenspielen in diesem Seminar erarbeitet werden, können Sie in allen Konstellationen, in denen es um Konfliktbearbeitung geht, einsetzen, in der Supervision, im Coaching, in der psychologischen Behandlung und in der Paartherapie.

PT12-18: Narzisstische Persönlichkeitsstörungen und ihre Tragweite
Termin: Sa., den 13.10.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 239,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr.in Christine Arwanitakis
Über die Referentin: Psychotherapeutin der Tiefenpsychologischen Transaktionsanalyse in eigener Praxis (seit Neuem in der Stmk), Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin (AKUTteam NÖ), Supervisorin (Konzessionierte Lebens- und Sozialberatung)
Aus dem Inhalt:Die wissenschaftliche Betrachtung des wunderschönen Jünglings NARZISS aus der griechischen Mythologie erlaubt uns das Spektrum für Psychopathien vertiefend zu erweitern. Durch ätiologische Hinterfragung und Auseinandersetzung mit der Entwicklung unseres SELBSTERLEBENS wird das Erscheinungsbild mit dem eingewurzelten Verhalten narzisstischer Persönlichkeiten sichtbar und erklärbar.
Der Lernvorteil durch kollektiven Erfahrungsaustausch in der Gruppe möge für erweiterte Kompetenz, Motivation, innovative analytische Erkenntnisse genützt werden und vor allem auch Freude und Spaß machen!

PT16-18: Nicht-wertende Wahrnehmung und Kommunikation in Beratung und Therapie und das 5-Schritte Modell für heilende und therapeutische Fähigkeiten
Termin: Sa., den 13.10.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 239,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr. Erika Chovanec
Über die Referentin: Hypnosepsychotherapeutin, Trainerin der Erwachsenenbildung, Diplompädagogin
Aus dem Inhalt:Ausgehend von einer Bedürfnisanalyse der therapeutischen Interaktion erleben Sie im Seminar wichtige Komponenten der nicht wertenden "Seins-Wahrnehmung und Einstellung". In fünf Schritten sind Sie in der Lage, Ihre heilenden und therapeutischen Fähigkeiten zu fördern.
Welche positiven und negativen Wahrnehmungen bzw. Einschränkungen ergeben sich für die PatientInnen aus der kategorisierenden Wahrnehmung aus der Psychologie?
Durch welche Methoden können die heilenden Fähigkeiten des Therapeuten und des Beraters konkret gefördert werden? Die Referentin stellt hierzu die fünf wichtigen Komponenten einer nicht-wertenden "Seins-Wahrnehmung" praxisorientiert vor.
Methoden:Klinische Demonstrationen der Hypnosepsychotherapie, kurze Videobeispiele von Interventionen, theoretische Inputs, Kleingruppenübungen
Stichworte:fünf therapeutische Fähigkeiten, Persönlichkeit des Therapeuten, Hypnosepsychotherapie, Bedürfnisse und Seins-Wahrnehmung nach A. Maslow

PT0219: Achtsamkeit und Mindfulness
Termin: Sa., den 20.10.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 239,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: MMag. Bibiana Falkenberg, MSc
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, Supervisorin, Unternehmensberaterin
Aus dem Inhalt: Achtsamkeit ist - nach Prof. John Kabat Zinn, dem Vorreiter der Achtsamkeitspraxis - das Gewahrsein, das entsteht, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Weise ausrichten: absichtslos, im gegenwärtigen Moment und nicht wertend. Achtsamkeit oder auch Mindfulness genannt, ist eine trainierbare Fähigkeit, die gegenwärtige Erfahrung wach und freundlich nicht-wertend wahrzunehmen. In der Achtsamkeitspraxis geht es nicht darum, dass etwas verändert werden soll, sondern es geht um die Akzeptanz von dem was gerade ist. Die Veränderung kommt ganz von allein. Mit vielen praktischen Übungen entdecken Sie in diesem Seminar wieder die angeborene Fähigkeit der Achtsamkeit. Die Achtsamkeitspraxis kann auch als Stressprävention gezielt eingesetzt werden.

PT15-18: Deine starke Präsenz als PsychologIn
Termin: Fr. und Sa., den 16./17.11.2018, Fr. 15-19 Uhr und Sa. 09-18 Uhr Uhr, 15 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Mag. Simon Brandstätter
Über den Referenten: geboren in Klagenfurt, wohnhaft in Wien
Studium der Psychologie an der Uni Wien, anschließend postgraduelle Weiterbildung SMZ Ost Stat. 58 + 28 und Zertifikat zum Klinischen und Gesundheitspsychologen sowie als Arbeitspsychologe, systemischer AMS-Trainer, Ausbildung und Zertifizierung als Sportpsychologe sowie Ausbildung zum systemischen Coach bei INA (Institut Neue Autorität), zusätzlich die UEFA B-Lizenz als Fußballcoach, systemischer Coach (Neue Autorität)
Referent, Vortragender und Trainer im Bereich Bauwirtschaft (Eisenbieger, Vorarbeiter, Poliere) im Sport (ÖFB, flexyfit academy, BSPA), Vortragender bei INA und in anderen Bereichen (Universität für Bodenkultur, DABEI, Arbeitsintegration,…)

Aus dem Inhalt:Theorie und praktische Übungen zu den Themen Ziele, Lernen, Stress, Gewaltfreie Kommunikation, Feedback Kultur, Körpersprache und Präsentation (Samy Molcho), Neue Autorität (nach Haim Omer)

Auf Sie kommen 15 Einheiten voller vielseitiger Erfahrungsberichte aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Arbeitsintegration, selbständiger Psychologe, Leiter der ATZ Sozialbetriebe, Referent und Vortragender, Lerntrainer, Projektkoordinator, Sportpsychologe im Fußball Nachwuchsnationalteam, Fußballtrainer, u.a.m), in welchen ich als Psychologe arbeiten durfte, zu! Sie erhalten einen theoretischen Input und bei der dazu stattfindenden Praxis/Übung die Möglichkeit, Ihre Haltung, Ihr Tun und Ihr Autoritätsverständnis zu vertiefen!
Dadurch steht Ihnen in Ihrer Arbeitssituation als Psychologe/in mehr an Stärke und Energie zur Verfügung!
So schärfen Sie Ihr Profil und stärken Ihre Präsenz!

PT03-19: Bindung und Trauma
Termin: Fr., den 16.11.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Karin Pinter
Über die Referentin: Psychoanalytikerin und Supervisorin in freier Praxis in Wien. Zahlreiche Vorträge, Seminare und Publikationen. Langjährige Redakteurin und zuletzt Chefredakteurin der Fachzeitschrift „Psychotherapie Forum“.

Aus dem Inhalt:In diesem Seminar werden die Herausforderungen der Folgen von Bindungstraumen herausgearbeitet. Bindungstraumen sind kumulative, chronische Mikrotraumen, die in der Eltern-Kind-Beziehung entstehen können. Solche frühen nicht erinnerbaren und kaum verbalisierbaren Belastungen untergraben die Fähigkeit, spätere Makrotraumen (z.B. Gewalt, sexuelle Übergriffe,...) zu verarbeiten.

Bindungserfahrungen und Bindungsmuster als „hidden regulators“, die die zwischenmenschlichen Beziehungen gestalten, erfordern in der therapeutischen Interaktion spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten der Affektregulation.

Mit klinischen Beispielen aus der eigenen Praxis werden Grundhaltungen und bindungsorientierte Interventionsstrategien vermittelt, die geeignet sind, mit negativen Affekten, Dissoziation und Desorientierung umzugehen. Es gilt das Risiko von relationalen „Re-Traumatisierungen“ in gegenwärtigen Beziehungen zu minimieren.

Ziel: Ziel dieses Seminares ist es, Ableitungen aus der Bindungstheorie und der Bindungsforschung für die therapeutische, beratende und begleitende Arbeit mit traumatisierten KlientInnen anwenden zu können.

PT13-18: Sucht und Trauma
Termin: Sa., den 24.11.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Heidrun Nedoma
Über die Referentin: Notfallsanitäterin, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Forensiche Psychologin, Notfallpsychologin, Kriseninterventionstrainerin

Aus dem Inhalt:Die Zusammenhänge zwischen der Entstehung von Suchtkrankheiten und Traumatisierungen in Kindheit und Jugend sind durch zahlreiche Studien belegt. Seit vielen Jahren ist die Entwicklung einer Suchterkrankung als mögliche Traumafolgestörung in den Leitlinien zur Posttraumatischen Belastungsstörung vermerkt. Traumatisierte Menschen leiden unter einer Vielzahl an emotional belastenden Symptomen und setzen zur Linderung „unerträglicher innerpsychischer Zustände“ diverse Suchtmittel im Sinne einer Selbstmedikation ein. Komorbide Suchterkrankungen erschweren oft die Auseinandersetzung mit dem Psychotrauma, häufig auch durch die Unsicherheit der BehandlerInnen, ob mit dieser PatientInnengruppe sinnvoll gearbeitet werden kann.

Inhalte des Seminars sind Grundlagen zu Sucht und Trauma, Diagnostische Kriterien, Wirkzusammenhänge zwischen Sucht und Trauma, Bindung, Trauma und Sucht sowie Fallbeispiele aus der Praxis.

PT01-19: Diagnostik und Therapie der Alkoholkrankheit
Termin: Sa., den 01.12.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Mag. Burkhard Dafert
Über den Referenten: Klinischer Psychologe, Supervisor und Psychotherapeut in freier Praxis, Unterricht an Krankenpflegeschulen, Unterricht an Schulen für Sozialbetreuungsberufe, Vortragstätigkeit für AAP, LAK, GESPAG u.a., Ausbildungsberechtigter für Skills - Training, Lehrtherapeut der ÖDBT, Vortragstätigkeit im Bereich der Erwachsenenbildung
Aus dem Inhalt:Im ersten Teil erfolgen ein Überblick über die Ätiologie und Pathogenese von Abhängigkeitserkrankungen. Hinsichtlich der Diagnostik von Abhängigkeitserkrankungen wird besonders auf die sich durch die Einführung des DSM – 5 ergebenden Änderungen Bezug genommen.
Im zweiten, sehr praxisorientierten Teil, werden das „Abstinenz – Modell“ und das Modell der „Harm – reduction“ einzeln dargestellt. Anschließend wird gezeigt, wie diese beiden Ansätze im Modell der „Dialektischen Abstinenz“ vereint werden können, und es werden auf Typologien begründete Behandlungskonzepte vorgestellt.