Einführung in "Therapeutische Interventionstechniken"



Allgemeine Informationen:
Unser Curriculum Therapeutische Interventionstechniken ist bestens geeignet, um PsychologInnen einen tieferen Zugang zu therapeutischen Interventionstechniken zu vermitteln, ohne eine gesonderte Psychotherpieausbildung anzustreben. Ein wichtiger Vorteil gegenüber einer schulengebundenen Psychotherapieausbildung ist der schulenübergreifende Ansatz, um so einen reichhaltiges Angebot an möglichen Interventionstechniken zum Einsatz in der psychologischen Tätigkeit zu erhalten.
Die Seminare sind Teil der 160 stündigen gesetzlichen Ausbildung (Therapeutische Interventionstechniken) zum Kursleiter für Nachschulungskurse - gem. §7.(1) 2 FSG-NV und fallweise als Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen geeignet.
Zielgruppe: PsychologInnen mit Interesse Psychotherapie / Therapeutischen Interventionstechniken, TrainerInnen im Rahmen der Mehrphasen - Führerscheinausbildung, PsychologInnen, die sich in Ausbildung zum/zur VerkehrspsychologIn gem. FSG-GV bzw. KursleiterIn gem. FSG-NV befinden (vgl. §20 (2) FSG-GV und §7 (1) 2 FSG-NV). VerkehrspsychologInnen (FSG-GV) und KursleiterInnen (FSG-NV), die ein Interesse an fachspezifischer Weiterbildung haben.
Gemäß Schreibens vom BMVIT vom 21.06.2011 wurden und werden künftig Privatissima für Aus- und Weiterbildungen nicht akzeptiert. Besuchen Sie daher unsere anerkannten Seminare und absolvieren Sie bei uns Ihre nötigen Aus- und Weiterbildungsstunden.
Ablauf: 16 Module zu je 10 Einheiten, somit 160 Einheiten, Seminare individuell buchbar Abschluss: Diplom für die gesamten 160 Einheiten, Teilnahmebestätigung für einzelne Module.

PT0517: Narzistische Persönlichkeitsstörungen und ihre Tragweite
Termin: Sa., den 03.06.2017, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien, OETHG, Taubergasse 60, 1170 Wien
Kosten: EUR 221,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr. Christine Arwanitakis
Über die Referentin: Dr. Christine Arwanitakis, Psychotherapeutin der tiefenpsychologischen TA, Klinische- Gesundheits- Notfallpsychologin (AKUTteam NÖ)
Aus dem Inhalt:Über den griechischen Mythos des schönen Jüngling Narziss und seine Abhandlungen erweitern wir das Spektrum für Psychopathien in der psychologischen Behandlung. Durch ätiologische Hinterfragung wird das Erscheinungsbild mit dem eingewurzelten Verhalten narzisstischer Persönlichkeiten sichtbar und damit erklärbar.

PT00717: Lösungsfokussierte Beratung in der psychologischen Praxis
Termin: Sa., den 24.06.2017, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Graz, Seminarraum Treffpunkt Philosophie, Münzgrabenstraße 103, 8010 Graz
Kosten: EUR 221,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: MMag. Bibiana Falkenberg, MSc
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, Supervisorin, Untenrehmensberaterin
Aus dem Inhalt: In diesem Seminar geht es um ein Beratungsformat, das seinen Ursprung in der Kurzzeittherapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg hat. Es ist eine sehr wirkungsvolle Haltung, bei der methodisch vor allem auf die Ressourcen und die gewünschte Zukunft fokussiert wird.Verwendete Tols sind u.a. der Ansatz von Dr. Schmidt (MEI Heidelberg) und das Solution Focused Professional Trainingsprogramm von Dr. Röhrig mit den 6 Werkzeugen des Solution Focus.

PT1417: Körperorientierte Stabilisierungstechniken - Skills für Menschen mit multiplen und komplexen Symptomen
Termin: Sa., den 30. September 2017, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 249,00 (inkl.USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
ReferentInnen: Mag. Dr. Alice Sendera und Mag. Gerald Sendera

Über die ReferentInnen:
Mag. Dr. Alice Sendera, Doktorat in Psychologie, Diplompädagogin, Lehrtherapeutin für VT (AVM und SFU), Zusatzausbildung in Klinischer Hypnose, Trainerin in Dialektisch Behavioraler Therapie (DBT) und Skills-Training, Wissenschaftliche Tätigkeit, Lehraufträge, Leitung von Trainingsgruppen im ambulanten und stationären Bereich.,  Publikationen und Fachbücher

Mag.jur. Gerald Sendera, seit 1999 Training japanischer Kampfkünste, Ausbildung in waffenlosen Disziplinen sowie japanischem Langschwert (Katana) und Stock. Regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Lehrgängen, Auftritte bei Vorführungen und Shows, zahlreiche Erfolge in Turnieren und Wettkämpfen. Seit 2011 als Trainer graduiert, unterrichtet er im Verein Sobukan Union Wien (www.takedaryu.at). Geprüfter Übungsleiter für fernöstliche Kampfkünste (Sport Union Akademie) und staatlich zertifizierter Instruktor für fernöstliche Kampfsportarten (Bundessportakademie).

Ziel:
Körperorientierte Techniken (Skills) ermöglichen es, durch das Erlernen und üben von ungewohnten oder unbekannten Bewegungsmustern und die dadurch erlebten Erfahrungen, die neuronale Plastizität zu stärken und durch regelmäßiges Training neue neuronale Bahnen einzuschleifen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen körperbezogenen Strategien aus dem Behandlungskonzept für PatientInnen mit schweren Störungen der Körperwahrnehmung und des Köperbezugs in Theorie und Praxis kennen. Im Rahmen des Seminars werden durch Kombination von Achtsamkeit und Konzepten aus dem Kampfsport Strategien vermittelt, die dabei helfen, typisches Problemverhalten zu reduzieren.

Inhalte:
+
Skills zur Impulskontrolle und Affektregulation
+ Spannungsregulation und Stresstoleranz
+ Verbesserung der Körperwahrnehmung und Körpersprache
+ Gegensteuerung bei dissoziativen Phänomenen
+ Steuerung von Aggression
+ Selbstwertsteigerung
+ Nähe-/Distanzübungen - Sicherheit gewinnen
+ Faustschlagtraining und therapeutisches Boxen
+ Koordination und Ausdauer – Übungen aus dem Stockkampf


PT0318: Hypno-systemische Beratung und Intervention
Termin: Fr./Sa., den 06./07.10.2017, 16-20 Uhr (Fr.) und 09.-18 Uhr (Sa.), 15 Einheiten
Ort: Wien, AAP, Vereinsgasse 15 (EG), 1020 Wien
Kosten: EUR 349,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Seminarbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen, GesundheitspsychologInnen, PsychotherapeutInnen
Referent: Univ.Ass. MMag. Dr. Ernst Vitek, M.Sc
Über den Referenten: Mediator, Coach, Psychotherapeut, Unternehmensberater
Aus dem Inhalt:Der Referent stellt die hypnosystemische Beratung und Intervention vor. Anhand von Übungen und Praxisfällen wird mit den Teilnehmenden intensiv geübt.

PT0917: Die Schicksalsgesetze - Spielregeln fürs Leben - Polarität - Resonanz - Bewusstseinsfelder
Termin: So., den 08.10.2017, 09.30-18.00 Uhr, 9 Einheiten
Ort: Wien, AAP, Vereinsgasse 15 (EG), 1020 Wien
Kosten: EUR 226,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Seminarbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Dr. Rüdiger Dahlke
Über den Referenten: Arzt, Autor Zahlreicher Fachbücher. Dr. Dahlke ist Spezialist für ganzheitliche Psychosomatik.
Aus dem Inhalt:Die Chance dieses Eintages-Seminares liegt darin, die beiden wichtigsten Gesetze dieser Welt, das der Polarität und das der Resonanz, in ihrer Hierarchie zueinander und in Verbindung zum eigenen Leben zu verstehen und über geführte Meditationen und Übungen mit den persönlichen Lebenserfahrungen zu verbinden. Eine zentrale Rolle wird dabei der Umgang mit dem Schatten spielen und das Durchschauen der Projektionen. Nur wenn das gelingt, kann auch das Leben gelingen. Einzig die bewusste Zurücknahme der Projektionen eröffnet eine im wahrsten Sinne wunder-volle Lebensperspektive. Jedes Problem und Symptom wird dadurch zum Dünger für ein bewusstes und erfülltes Leben. Den dritten wichtigen Punkt bildet das Erleben und Verstehen der Bewusstseins-Felder, die das eigene Leben und unsere ganze Welt bestimmen ohne dass die meisten Menschen sich dessen bewusst sind. Nur wenn wir die Felder durchschauen, in die wir von Anfang an hineinwachsen - wissend um die Macht des Anfangs - können wir uns aus ihnen befreien und unser eigenes Feld kreieren. Neben der Theorie, die über Bilder und Übungen vermittelt wird, geht es uns vor allem um die sinnliche Erfahrung des eigenen Bezugs zu diesen drei entscheidenden Themen des Lebens, die sowohl die Welt der Partnerschaft, als auch die Arbeitswelt und den Entwicklungsweg bestimmen, aber auch Bereiche wie Erziehung und Ausbildung, Medizin und Psychologie.

PT1017: Systemische Psychotherapie und Beratung
Termin: Sa., den 21.10.2017, 09.00-18.00 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 221,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Seminarbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Corinna Obrist
Über die Referentin: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, systemische Psychotherapeutin. Lehrbeauftrage (FH Campus Wien, SFU Wien und Linz), Vertragstherapeutin in freier Praxis, frauenspezifische Beraterin.
Aus dem Inhalt: Das Seminar gibt einen Überblick zu verschiedenen systemischen Theorien und Strömungen, befasst sich mit den Grundzügen systemischen Handelns und beleuchtet kritische Einwände und feministische Ansätze dazu.
Darüber hinaus werden speziell für die psychologische Arbeit gut anwendbare Interventionsformen (z.B. spezielle Fragetechniken, Arbeit mit Genogramm und Familienbrett u.a.m) in Einzel- und Mehrpersonen-Settings vorgestellt, gemeinsam erarbeitet und beispielhaft geübt.

PT1117: Psychologie des Schlafes
Termin: Sa., den 11.11.2017, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 221,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Seminarbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Ulrike Richter
Über die Referentin: Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin; seit 1995 eingetragene Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Lehrtherapeutin bei der AVM in Salzburg. Selbständige Tätigkeit in der Praxis/Linz. Nähere Informationen sind unter www.richterpraxis.net zu finden.
Aus dem Inhalt: Chronische Insomnien gehören zu weit verbreiteten Beschwerden in der Bevölkerung. Ein erholsamer Schlaf ist eng mit Wohlbefinden, allgemeiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit verbunden. Doch was ist, wenn das Einschlafen und Durchschlafen schwer fällt? Da haben Ausgeschlafene am nächsten Tag die besseren Karten. Das Tagesseminar bietet zunächst in einem theoretischen Block Wissenswertes zum Schlaf, zu Schlafproblemen und zur Klassifikation und Diagnostik von behandlungsbedürftigen Schlafstörungen. Im praktischen Teil werden psychologische Hilfen bei Schlafproblemen aufgezeigt und erprobt. Dabei wird das Grundprinzip der Schlafdruckerhöhung durch Schlafrestriktion vorgestellt, das an der Universität Münster evaluiert wurde (Müller & Paterok 1999) als ein wirkungsvoller Beitrag in der medizinischen wie auch insbesondere verhaltenstherapeutischen Praxis. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung wird von den TeilnehmerInnen vorausgesetzt.

PT0218: Positive Interventionen bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen
Termin: Fr./Sa, den 17./18.11.2017, jeweils 09.00-10.30 Uhr, 20 Einheiten
Ort: Graz. IKJF, Moserhofgasse 42, 8010 Grau
Kosten: EUR 449,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Lehrgangsstart
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referent: Dr. Philipp Streit
Über den Referenten: Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (SF), Supervisor

Aus dem Inhalt:
Positive Psychologie hat sich zum Ziel gesetzt die Grundlagen des Wohlbefindens zu erforschen und praktische Interventionen zu entwickeln wie Menschen Aufblühen können. Diese Interventionen sind sehr gut in Psychologischer Behandlung und Psychotherapie gerade bei Kindern und Jugendlichen einzusetzen, weil sie auf das Positive, Gelingende fokussieren und dadurch neue Denk- und Handlungsräume erschließen. Das Seminar beschreibt praxisorientiert und im Detail diese Interventionen und üb die Anwendung.

PT1217: Provokative Interventionen
Termin: Sa., den 18.11.2017, 10.00-19.00 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 221,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Seminarbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Romi Sedlacek
Über die Referentin: klinische und Gesundheitspsychologin, Arbeits- und Organisationspsychologin, Supervisorin, Dipl. Wirtschaftstrainerin, WKO-Expertin für Burn-Out- Prävention, Stressmanagement und Supervision, Lebens-u.Sozialberaterin, Zertifikatstrainerin für das Zürcher Ressourcen Modell. Sie leitet seit 2006 die Praxis für Lebensthemen in Krems und in Wien: www.lebensthemen.at
Aus dem Inhalt: Frank Farrelly, PhD, Psychotherapeut und Gründer der Provocative Therapy, übernahm die schweren aussichtslosen Fälle seiner Kollegen und Kolleginnen und betreute auch Gefängnisinsassen, Sozialfälle, sogenannte „harte Jungs“. Er verbuchte mit seiner Herangehensweise überraschend zuverlässige Behandlungserfolge. Von seinen, in ein normales Leben wieder erfolgreich eingecheckten, Klienten wurde er liebevoll als der „größte Mistkerl“ aller Zeiten tituliert, verletzte er doch in seiner Therapiemethode jede herkömmliche Regel, was man als Therapeut, als Therapeutin darf und was nicht. Einzige unverbrüchliche Bedingung: es muss zwischen Therapeuten/in und Klienten/innen der sogenannte gute Draht bestehen: Wohlwollen, Wertschätzung, Humor. Wo dies nicht möglich ist, ist von provokativen Interventionen dringend abzuraten: sie würden in Zynismus verkommen. Dr. Eleonore „Noni“ Höfner hat seine Therapieausrichtung im deutschsprachigen Raum unter der Bezeichnung „Prost – Provokativer Stil“ bekannt gemacht. Humor, Witz, jemanden auf die Schaufel nehmen sind äußerst wirksame Spots im Prozess mit den Klienten, Klientinnen. Die Herangehensweise hat durchaus Tradition Stichwort Till Eulenspiegel.
Im Seminar erfahren Sie wesentliche Inputs und wirksame Übungen vom Prost und von der Provocative Therapy, die Sie in Ihrer Arbeit mit Klienten und KlientInnen gleich ein- und umsetzen können. Die Referentin hat die provokative Interventionsmethode direkt von Frank Farrelly und Eleonore Höfner gelernt. Frank Farrelly ist im Februar 2013 im Alter von 82 Jahren verstorben.

PT1517: Ruhe und Kompetenz durch situative Aufmerksamkeit
Termin: Fr. un. Sa., den 24. und 25. November 2017, 14-18 Uhr und 09-18 Uhr, 15 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 375,00 (inkl.USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
ReferentInnen: Mag. Dr. Alice Sendera und Mag. Gerald Sendera

Über die ReferentInnen:
Mag. Dr. Alice Sendera, Doktorat in Psychologie, Diplompädagogin, Lehrtherapeutin für VT (AVM und SFU), Zusatzausbildung in Klinischer Hypnose, Trainerin in Dialektisch Behavioraler Therapie (DBT) und Skills-Training, Wissenschaftliche Tätigkeit, Lehraufträge, Leitung von Trainingsgruppen im ambulanten und stationären Bereich.,  Publikationen und Fachbücher

Mag.jur. Gerald Sendera, seit 1999 Training japanischer Kampfkünste, Ausbildung in waffenlosen Disziplinen sowie japanischem Langschwert (Katana) und Stock. Regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Lehrgängen, Auftritte bei Vorführungen und Shows, zahlreiche Erfolge in Turnieren und Wettkämpfen. Seit 2011 als Trainer graduiert, unterrichtet er im Verein Sobukan Union Wien (www.takedaryu.at). Geprüfter Übungsleiter für fernöstliche Kampfkünste (Sport Union Akademie) und staatlich zertifizierter Instruktor für fernöstliche Kampfsportarten (Bundessportakademie).

Einleitung:
Das Arbeitsumfeld ist einem ständigen Wandel unterworfen. Wir sehen uns zunehmend mit herausfordernden Situationen und Persönlichkeiten konfrontiert und in Konfliktsituationen stoßen gewohnte Lösungsstrategien und Verhaltensmuster immer öfter an ihre Grenzen. Diese Situationen rechtzeitig zu erkennen, sich zentrieren und das dadurch ermöglichte lösungsorientierte Verhalten führen zur Verbesserung der Handlungskompetenzen und des Selbstwertes.

Ziel:
Ziel des Seminars ist, insbesondere unter Stress, durch eine rationale Wahrnehmung der Situation individuelle Handlungsoptionen zu erkennen und umzusetzen. Die situative Aufmerksamkeit wird entwickelt und geschult. Dadurch können Körperpräsenz und Achtsamkeit gezielt zur Bewältigung von Stresssituationen eingesetzt werden. Es werden die Grundlagen von Wahrnehmungstheorie, sowie mentale und körperliche Stressbewältigungsmechanismen in Belastungssituationen erklärt und anhand von Übungen veranschaulicht. Nur durch die Übereinstimmung der eigenen Wahrnehmung mit dem Erkennen von realistischen Handlungsoptionen kann eine Krisensituation rational bewertet werden, um auch unter Druck realistische Handlungsoptionen zu ermöglichen.

Inhalte:
Ein Basiskonzept, um körperliche, emotionale und mentale Stabilität und Balance zu erlangen. „Strategien zu haben, wenn die verbale Deeskalation nicht genügt“ – das Seminar vermittelt Grundlagenwissen zur Krisenbewältigung und eine Einführung in Übungen zum Selbstschutz, Maßnahmen zur Deeskalation in Situationen, in denen der Körper bei hohem Stress das Gefühl von Sicherheit und Handlungsfähigkeit verliert und extrem reagiert. Es wird aufgezeigt wie Handlungskompetenzen behalten werden, ohne zu erwarten, dass der Andere darauf reagieren will oder kann.

In Verbindung der theoretischen Grundlagen von Emotionstheorie, Stressreaktion und den komplexen Wechselwirkungsprozessen zwischen Wahrnehmung und situativer Aufmerksamkeit werden in der Selbsterfahrung durch kontrolliertes Training von non-verbalen Verhaltensmustern und graduierten Stresssituationen die konstruktive Konfliktfähigkeit und Bewahrung der Handlungsfähigkeit unter Druckbedingungen erarbeitet.

Das Erlernen und Üben von bisher unbekannten oder ungewohnten Handlungs- und Bewegungsmustern lässt neue Vernetzungen von Nervenzellen entstehen und führt zu einer verbesserten Leistungs- und Reaktionsfähigkeit des Gehirns durch Neuroplastizität.

Um durch körperliches Training die Neuroplastizität zu fördern, sind neue Sinneserfahrungen nötig. Die Grundlage dafür bieten in der Praxis erprobte Übungskonzepte aus dem Kampfsport, wodurch Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentration und dadurch die mentale Präsenz gefördert und verbessert werden.

Die erlernten Bewältigungsstrategien ermöglichen eine dynamische Anpassung des eigenen Verhaltens an die jeweilige Situation, insbesondere unter Druckbedingungen. Die Selbstwahrnehmung verbessert sich und das Selbstvertrauen steigt. Die positive Selbstbeeinflussung durch Konzentration und Schulung der Aufmerksamkeit, sowie die Rückbesinnung auf die eigene Intuition führen zur Entwicklung erhöhter Achtsamkeit und Ruhe im Alltag.

Eine verbesserte Koordination und Stressregulation erschließt erweiterte Bewegungsvarianten und Handlungsoptionen. Die Verfeinerung der Aufmerksamkeit im Prozess von Körperhaltung und Bewegung fördert die intuitive Wahrnehmung und Steuerung von Nähe und Distanz. Die praktischen Übungen verdeutlichen, wie sich durch Training neue neuronale Bahnen bilden und stabilisieren, sodass das Gehirn anfangs noch ungewohnte Situationen, Wahrnehmungen und Empfindungen immer effizienter und kompetenter zu bewältigen lernt.

Bequeme Kleidung und Freude an der Bewegung von Vorteil!


PT0318: Körperarbeit in der psychologischen Beratung
Termin: Fr.-So., 01.-03.12.2017, Fr. 17:00-20:30, Sa. 09:30-18:00 und So. 9:30-13:00 Uhr
Ort: Yogavital Studio, Kollmayergasse 14, 1120 Wien
Kosten: EUR 336,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Lehrgangsstart
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen, GesundheitspsychologInnen und PsychotherapeutInnen
Referent: Dr. Karl Stoxreiter
Über den Referenten: Gesundheitspsychologe, Klinischer Psychologe, Psychotherapeut, Organisationspsychologe, Supervisor, Trainer, Coach; Weiterbildung u.a. in analytischer Körperpsychotherapie (AKP), bioenergetischer Analyse (DÖK) und systemisch-dialogischer Aufstellungsarbeit (APSYS)
Aus dem Inhalt: Ich werde in diesem schulenübergreifenden Workshop unterschiedliche körpertherapeutische Konzepte und Interventionsstrategien darstellen und vermitteln. Mein Ziel ist es, den TeilnehmerInnen ein Handwerkszeug zu geben, um auch in verbal geführten Behandlungen und Beratungen die körperliche Dimension punktuell mit ein zu beziehen, damit der therapeutische Prozess vertieft und bereichert werden kann. Die Stärke der körperbezogenen Vorgangsweise liegt eindeutig im erlebbar machen der präverbalen Entwicklungsphasen, die im verbalen Dialog kaum bis gar nicht erfahrbar werden können. Die Schwerpunkte sind: Die Arbeit mit somatischer Achtsamkeit - Wahrnehmen und Interpretieren der Körpersprache des Klienten – Der primäre Dialog: zwei Körper „sprechen“ miteinander Holding: Gesten der Unterstützung und des Halt Gebens Direkte Körperinterventionen: Druckpunktarbeit am Klienten. Dieses Kompetenzseminar beinhaltet Demonstrationsarbeiten, theoretische Inputs mit Diskussionen, Dyaden- und Triadenarbeit in den Rollen TherapeutIn/ KlientIn/ BeobachterIn, Selbsterfahrung in der KlientInnenrolle. Im Hintergrund steht meine 25-jährige Erfahrung in den Methoden der analytischen Körperpsychotherapie (George Downing, Tilman Moser, Günter Heisterkamp), der Bioenergetischen Analyse nach Alexander Lowen , sowie der transpersonalen Psychotherapie und Atemarbeit (Stan Grof, Sylvester Walch). Begrenzte Teilnehmeranzahl: 8 - 12 TeilnehmerInnen. Bitte nehmen Sie nach Möglichkeit Ihre eigene Matte, Decke und eigenen Kopfpolster mit!

PT0118: Psychosen: Diagnostik und Behandlung
Termin: Fr., den 19.01.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Lehrgangsstart
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr. Sigrun Roßmanith
Über die Referentin: Dr.in med, Fachärztin für Psychiatrie Psychotherapeutische Medizin Neurologie, Psychotherapeutin, seit 1989 niedergelassen in freier Praxis, allgemein beeidete gerichtlich zertifizierte Sachverständige für Psychiatrie Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrische Kriminalprognostik, Konsiliarfachärztin im AUVA Unfallkrankenhaus Meidling seit 1997.
Aus dem Inhalt: Psychosen in der klinischen Praxis sind stets eine Herausforderung. Die klare Diagnostik ist Voraussetzung für die Therapie, aber gerade im Anfangsstadium von Psychosen schwer. Komorbide (Persönlichkeits)störungen springen nämlich weit mehr ins Auge, die psychotische Störung „versteckt“ sich. Gerade bei dieser Klientel ist die differenzierte Wahrnehmung der eigenen Gefühle der TherapeutInnen unumgänglich und bietet wertvolle Information. Zu beachten ist jedoch der fließende Übergang zum engleisten Dialog mit schwer lösbaren Verstrickungen.

PT1317: Persönlichkeitsstörungen
Termin: Fr., den 26.01.2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Wien
Kosten: EUR 221,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Lehrgangsstart
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Mag. Dr. Alice Sendera
Über die Referentin: Psychologin, Lehrtherapeutin für VT (AVM), Zusatzausbildung in Klinischer Hypnose, Trainerin in Dialektisch Behavioraler Therapie (DBT) und Skills-Training, Publikationen und Fachbücher
Aus dem Inhalt:Das Seminar gibt einen Überblick über Ätiologie (Ursachen), Pathogenese (Entwicklung) und Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Einblick in das besondere Erleben, die Bindungs- und Beziehungsmuster und Schemata der

+ Schizotype Persönlichkeitsstörung
+ Antisoziale Persönlichkeitsstörung
+ Borderline-Persönlichkeitsstörung
+ Narzisstische Persönlichkeitsstörung
+ Vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung
+ Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
sowie einen Einblick in gängige Thearpieverfahren und die Besonderheiten der Behandlung.

PT1617: Erschöpfung und Angst
Termin: Sa., den 27. Januar 2018, 09.00-18.30 Uhr, 10 Einheiten
Ort: Graz
Kosten: EUR 221,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Seminarbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
Referentin: Dr. Andrea Egger
Über die Referentin: Klinische- und Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin; Lehrbeauftragte der Pädagogischen Hochschule in Kärnten, Burgenland und Steiermark; Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Institutes für Arbeitsmedizin der Meduni Wien; bis 2013 Leiterin der beruflichen Mädchen- und Frauenberatungsstewlle in Spittal/ Drau, allg. beeid. u. ger. zert. Sachverständige

Aus dem Inhalt:
+ Was verstehen wir eigentlich genau unter Erschöpfung, was unter Angst?
+ Wahrnehmung als Grundlage?
+ Psychologische Erklärungsansätze
+ Behandlungsmöglichkeiten
+ Psychologische Interventionen bei Erschöpfung und Angst
+ Angst und Erschöpfung - Diagnosen im Fächerkanon : Medizin/Psychologie
+ Ist Resilienz das Gegenteil von Erschöpfung?

Verwendete Methoden: Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch - Diskussion, Fallbeispiele

Ziele:
+ Kennenlernen bzw. Auffrischung psychologischer Erklärungsansätze und Behandlungsmöglichkeiten von Angst und Erschöpfung
+ die psychologische Arbeit im medizinischen Kontext
+ Bewusstseinsbildung
+ Stärkung der Selbstwirksamkeit