Kriminalpsychologie




Die kriminalpsychologische Analyse von Gewaltdelikten und Schlussfolgerungen hinsichtlich Risikomanagement und Prävention

Termin: Fr. und Sa., den 21. und 22. April 2017, Fr. 14.00-19.00 Uhr und Sa. 09:00-17:00 Uhr, gesamt 15 Einheiten

Ort: AAP, Vereinsgasse 15 (EG), 1020 Wien
Kosten: EUR 298,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: zwei Wochen vor Seminarbeginn
Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen

Referent: Mag. Wolfgang Marx, Forschungsaufenthalt am Westfälischen Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt (D) im Kontext eines Forschungsprojekts zur Gefährlichkeits-und Risikoprognose bei Personen mit Tötungsdelikten; Analyse von über 40 Tötungsdelikten und Gesprächsführung mit forensischen Patienten
Postgraduelle Ausbildung zum Klinischen und Gesundheitspsychologen (ÖAP -u.a. in der Justizanstalt Wien-Favoriten), Notfallpsychologen (GKPP), Kriminalpsychologen (FBS), Sexualtherapeuten (AVM)
Seit 2008 als Klinischer Psychologe im Rahmen der Behandlung von alkoholabhängigen, spielsüchtigen und medikamentenabhängigen PatientInnen am Anton-Proksch-Institut Wien tätig
Seit 2008 als Notfallpsychologe beim Psychosozialen Akutteam Niederösterreich sowie beim Kriseninterventionsteam des Österreichischen Roten Kreuz in der Akutbetreuung von traumatisierten und suizidalen Klienten tätig


Seminarinhalt:
Im Seminar sollen zunächst kriminalpsychologische Ansätze zur Analyse und Beurteilung von Gewalttaten dargestellt werden. Dabei wird insbesondere die Methodik der Fallanalyse vorgestellt. Konkret wird u.a. auf Grundzüge der Verhaltensanalyse, Klassifikation von schweren Gewaltdelikten, Tätertypologien, sexuelle Gewalt sowie insbesondere auf Gewalt im sozialen (Beziehungs-) Umfeld eingegangen. Des Weiteren werden die Aufgabenfelder der forensischen Psychologie und Psychiatrie skizziert und interdisziplinäre Ansätze der Risikobeurteilung hinsichtlich Wiederholungsgefahr nach Gewaltdelikten vorgestellt. Im dritten Seminarteil soll der Fokus auf Gewaltprävention gelegt werden und Risikofaktoren für gewalttätige Übergriffe – insbesondere im sozialen Umfeld – diskutiert werden.